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Romeo und Julia

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Rezension von Lena Zapf

Die Liebestragödie „Romeo und Julia“ ist wohl eins der bekanntesten Dramen der Welt. Und zwar so bekannt, dass auch die, die das Stück nie auf einer Bühne oder als Film gesehen haben, wissen, worum es geht. Zwischen den verfeindeten Familien Capulet und Montague wird die Liebe zwischen Romeo und Julia so zerrieben, dass beiden als einziger Ausweg nur der Tod erscheint.
Eigentlich geht es aber nicht nur um Romeo und Julia - die Antreiber der Handlung sind die Liebe (Marlene Emilius) und der Tod (Jule Malecha), die in dieser modernen Inszenierung die Zuschauer begleiten, die Handlung raffen, kommentieren und vorantreiben. Manchmal meint man auch, in beiden den Engel bzw. Teufel zu erkennen, die auf den Schultern sitzen und gut gemeinte Ratschläge geben.

Die Liebe zwischen dem lässigen Romeo (Joy-Lee Mazur) und der fast ätherisch wirkenden Julia (Nele Breuste) zu zerstören, dabei helfen der pöbelnde Mercutio (Jemima Rosinski) und die eingebildete Gräfin Montague (Giulia El Ouni) nach Kräften mit ihrer starken Bühnenpräsenz.

Man fragt sich sowieso, wie Schüler des 6. bis 8. Jahrganges mit dem „gebotenen Ernst“  eine Liebestragödie von Shakespeare spielen können, denn so ganz ohne „echte Gefühle“ können Liebestragödien schließlich nicht gespielt werden. – Aber das junge Elsa-Ensemble überrascht und es gelingt ihnen großartig. Schnelle Szenenwechsel, Raffungen und eine moderne Sprache prägen die Inszenierung. Mit Montage verlegt man die geheime Begegnung zwischen Romeo und Julia auf die Leinwand und bedauert fast, dass sich nicht auch diese Szene vor dem zauberhaften Bühnenbild (Seibt, StR) abspielt.

Es gelingt der Theater-AG aus der Sekundarstufe I unter der Leitung der Regisseurin Frau Ilsemann, StR’, eine sehr moderne und frische Version des alten Stoffes. Und dann macht es auch nichts aus, dass man „Romeo und Julia“ eigentlich schon kennt.

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