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Eltern spenden an Künstler/innen in Not

Erstellt von Cornelia Manegold, Florian Ottich |

Seit 2014 bildet die Partnerschaft mit dem Staatstheater Hannover einen festen Bestandteil des kulturell-künstlerischen Profils der Elsa-Brändström-Schule. Die Garantie verbindlicher Besuche von Theater-, Opern- oder Ballettvorstellungen im Klassenverband ist unserer Schülerschaft innerhalb der zurückliegenden 6 Jahre zum Selbstverständnis geworden; kulturelle Sozialisation wird als das Ergebnis von kultureller Teilhabe und deren kritischer Reflexion entsprechend wertgeschätzt.

Gleichwohl hat die Corona-Pandemie aktuell gravierende Auswirkungen auf die künstlerische Szene. Viele Theaterschaffende wurden in existentielle Nöte gestürzt. Um insbesondere freischaffende Künstler/innen ohne festes Engagement zu unterstützen, hat das Staatstheater Hannover ein Spendenkonto für Künstler*innen in Not eingerichtet.

In diesem Zusammenhang haben die Eltern von 8 Klassen der Überzeugung, dass Kunst systemrelevant ist, praktisch Ausdruck verliehen, indem sie die Eintrittsgelder von Vorstellungen, die coronabedingt ausfallen mussten, an notleidende Künstler/innen gespendet haben. So konnten insgesamt 1128,50 € auf das Spendenkonto des Staatstheaters überwiesen werden. Über die spontane Hilfsbereitschaft hinaus dokumentiert dies zudem in eindrucksvoller Weise die Wertschätzung der Kunst, denn sie „ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe als die, Menschen zu beglücken.“ (Friedrich Schiller)