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Drama und Kommunikation Αθήνα

Studienfahrt des DE1 nach Athen vom 22.-27.09.2017

Die Akropolis

Die Akropolis blickt mit ihren Säulen und Tempeln, die zu Ehren besonderer Götter, wie zum Beispiel Athene, gebaut wurden, auf die Hauptstadt Griechenlands - Athen. Heute kann man die Akropolis zu Fuß hinaufsteigen und den schönsten Blick über die Stadt bis hin zum Meer genießen. Sie ist auch in der Gegenwart einer der heiligsten Orte des Landes, Athens ganzer Stolz und das Wahrzeichen Griechenlands.

Die Akropolis zu besichtigen, war für uns eine unbeschreibliche und unvergessliche Reise in die Antike Griechenlands. Ein Ausflug, an den wir uns auch später noch gern erinnern werden.

Als abschließendes Ereignis des Aufenthalts in Athen, vor allem aber wegen des 18. Geburtstags von Marigona, saßen wir am letzten Abend am Pool auf dem Dach unseres Hotels bei Getränken und Snacks zusammen. Man ließ nicht nur die Füße im Pool baumeln, sondern auch die Seele bei einem atemberaubenden Blick über die Stadt und die erleuchtete Akropolis.

(Carolin, Laura, Emma, Amelie)

Die verzweifelte Suche nach dem Orakel von Delphi

Am Sonntag machten wir uns dann auf, um das berühmte Orakel von Delphi, welches unter anderem Ödipus oder Alexander dem Großen Weissagungen gemacht hat, zu besichtigen.

Als Expertinnen auf diesem Gebiet freuten wir uns schon auf die Stelle, an der die Phytia sich mithilfe von Lorbeerblättern in einen Rauschzustand versetzt hatte, um ihre durchaus zweideutigen Weissagungen kundzutun. Wir hielten Ausschau und einige von uns (insbesondere Greta) dachten schon über die Einnahme dieser Blätter nach, um selbst als Orakel aktiv zu werden. Doch leider blieb uns dies auf dem Auf- und auch wieder Abstieg verwehrt. Stattdessen wurden wir von der schönen Natur berauscht und genossen diese. Traurigerweise mussten wir am Ende erfahren, dass wir die ganze Zeit an der gesuchten Stelle vorbeigelaufen sind und über den Zweck der blauen Säule, die den ungefähren Standort des Orakels verraten sollte, diskutiert haben.

Am Ende doch noch eine mehr oder weniger berauschende Erkenntnis.

(Greta und Johanna)

Kloster Ossios Loukas

Das Kloster „Ossios Loukas“ (Heiliger Lukas) ist eines der drei bedeutendsten byzantinischen Klöster Griechenlands. Seit 1990 ist es Weltkulturerbe.

Es wurde von Eremit Lukas von Steiris schon im zehnten Jahrhundert gegründet. Noch immer kann man seinen Leichnam in einer Glasvitrine im Kloster anschauen.

Das Kloster war ein sehr schönes Ausflugsziel. Zum einem war es sehr spannend, es zu besichtigen und dessen Geschichte zu ergründen, zum anderen hatte man einen wunderschönen Ausblick in die umliegenden Berge und Täler.

(Noël)

Ausflug nach Epidauros

Was nun das Anstrengendste war?

Vermutlich die Busreise.

Als wir nämlich in Epidauros ankamen, freuten wir uns in erster Linie – trotz hoher Temperaturen – auf frische Luft und eine kurze Toilettenpause.

Kurze Zeit später, auf dem Weg zum Eingang, waren Anna und ich als Experten dieses Ausflugs besonders gespannt, das Theater jetzt in echt, statt nur auf Fotos von Wikipedia zu sehen.

Der Anblick war unvergleichbar. Die Vergangenheit dieser Stätte war beinahe spürbar. Und während wir unserem Kurs den Aufbau des Theaters schilderten, stellte ich mir vor, wie die Skene (Bühnenhaus) wohl intakt ausgesehen haben muss, als die Zuschauer von den gefüllten Rängen aus auf die Orchestra niederblickten und man noch im obersten Rang das Fallen einer Münze in der Orchestra hören konnte.

Der Münztest! Genau dies wollten auch wir unserem Kurs vorführen. So schickten wir sie die Ränge hoch und ließen dann die Münzen fallen. Die Rückmeldung war positiv, man konnte jede einzelne Münze fallen hören.

Zum Abschluss trugen wir im Schatten der Pinien jeder noch eine Stelle aus Sophokoles‘ „König Ödipus“ vor, womit wir den thematischen Bezug zu Delphi hergestellt und nicht zuletzt eine Herzensangelegenheit von Frau Manegold erfüllt haben ;-))

(Elisa)

Nafplio

Am letzten Tag machten wir einen Zwischenstopp in Nafplio. Die kleine Stadt war Griechenlands erste Haupsstadt, damals regiert vom Wittelsbacher König Otto. Dass hier mal ein deutscher König geherrscht hat, war für uns alle überraschend und unvorstellbar. Die Hafenstadt stellt ein perfektes Ziel für einen Tagesausflug dar. Vor allem gefiehlen uns die kleinen Gassen mit den schönen Häusern und Restaurants sehr gut.

(Kira und Michelle)

Von der Entdeckungstour in Mykene

Nach Nafplio ging’s weiter nach Mykene, eine der ältesten Städte der Antike.

„Wir gehen hier über 3000 Jahre alte Steine“, so eine etwas verwirrte und überwältigte Person, denn natürlich sind die Steine älter als 3000 Jahre. Sie wurden dann zu Baumaterial verarbeitet.

Mykene ist bekannt für seine sogenannten Kuppelgräber. Diese wurden, wie der Name schon sagt, als Gräber benutzt, aber auch für Feste und Zeremonien. Der Herrschaftsmythos dieser Stadt erzählt ziemlich Verwirrendes: Der eine hat den anderen getötet, ein dritter ihm die Herrschaft entrissen, sie hat ihn geheiratet und irgendwer hat die Kinder des anderen demjenigen als Braten serviert…! Kein Scherz!

Es gibt aber auch Schönes an Mykene. Zum Beispiel, dass nicht so viele Touristen da waren, wie zum Beispiel auf der Akropolis. Zusätzlich konnte man überall entlanglaufen und sogar in einen Tunnel, bei dem wir uns am Anfang nicht ganz sicher waren, ob man da überhaupt reingehen sollte, weil er stockfinster war. Zum Schluss waren dann ALLE in diesem Tunnel und mussten feststellen, dass er am Ende zugeschüttet wurde… Man hat sich trotzdem wie ein Entdecker gefühlt. Im Endeffekt kann man sagen, auch wenn nicht mehr sonderlich viel von der Stadt übrig war, hat es trotzdem viel Spaß gemacht in Mykene.

(Kiara)

Vrahati

Nach der intensiven Städtereise durch Athen und all die anderen antiken Orte sowie einem Zwischenstopp an der Straße von Korinth war uns schließlich ein letzter Badetag am Meer vergönnt. Unser Hotel erwies sich als hochqualifiziertes Beach-Resort am Golf von Korinth, in einer „Geisterstadt“ mit verlassenen und teilweise heruntergekommenen Häusern, was wir als sehr gegensätzlich empfanden und den Einen oder Anderen im Dunkeln etwas gruselte.

Der Strandtag bestand letztendlich aus Sonnenbaden auf den Strandliegen und gelegentlichen Abkühlungen im Wasser – was nach dem Sightseeing-Marathon einen würdigen und vor allem entspannenden Abschluss der äußerst gelungenen Studienfahrt darstellte.

(Laura)

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