Zum Inhalt springen

Zeitzeugen

Erstellt von Ronja Gothe und Annika Schwörer, 10C |

Unbegreiflich und trotzdem ein Stück näher gebracht" - das blieb am Ende in unseren Köpfen, nachdem Salomon Finkelstein am 15. Februar 2018 in unserer Aula dem 10. Jahrgang seine Geschichte erzählte, besser gesagt erzählen ließ.

Wir sahen eine Dokumentation über das Leben des 95- Jährigen, natürlich mit besonderem Augenmerk auf seine Jahre im Konzentrationslager Ausschwitz. Obwohl alle Schüler und Schülerinnen zu diesem Zeitpunkt bereits das Thema Nationalsozialismus im Geschichtsunterricht behandelten, fiel es uns allen leichter zu realisieren, welch unmenschliche Qual solch eine Gefangenschaft sein musste, als wir einen Betroffenen persönlich kennenlernen durften. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Salomon Finkelstein, der trotz gesundheitlicher Probleme mit Hilfe seiner Tochter unsere Schule besuchte und dazu beitrug, dass auch die nächste Generation diese Zeit nicht vergessen wird und wachsam bleibt, damit soetwas nie wieder passiert.
Vielen Dank auch an Frau Kamal, die sich dafür einsetzte, dass Herr Finkelstein seinen letzten Schulbesuch bei uns verbrachte und den Besuch organisierte.

00 Das Zeitzeugen-Gespräch im 10. Jahrgang.JPG
Das Zeitzeugen-Gespräch im 10. Jahrgang
01 Zu Gast ist heute.JPG
Zu Gast ist heute
02 Salomon Finkelstein, 95 Jahre alt!.JPG
Salomon Finkelstein, 95 Jahre alt!
05 Weil unser Gast schon sehr alt ist....JPG
Weil unser Gast schon sehr alt ist...
06 ...sehen wir erst seine Lebensgeschichte von ihm erzählt in einem Film.JPG
...sehen wir erst seine Lebensgeschichte von ihm erzählt in einem Film
06a.JPG
07 Er wurde 1923 in Lodz-Polen geboren.JPG
Er wurde 1922 in Lodz (Polen) geboren (abgebildet: seine Eltern)
18a.JPG
08 ...kam er 1943 mit 17 nach Auschwitz! Nr. 142.340!.JPG
...kam er 1943 mit 17 nach Auschwitz! Nr. 142.340!
08a.JPG
19 Aber er hat sich auch früh engagiert.JPG
Aber er hat sich auch früh engagiert.
09 Mit viel Glück überlebte er als einer der wenigen Juden den Holocaust.JPG
Mit viel Glück überlebte er als einer der wenigen Juden den Holocaust
10 In einem sogn. Todesmarsch kam er bei Kriegsende nach Hannover.JPG
In einem sogn. Todesmarsch kam er bei Kriegsende in den Harz. In Mittelbau-Dora arbeitete er unter Tage an Hitlers Vergeltungswaffe, der V2.
11 ...wo er blieb, da er sonst keinen mehr hatte..JPG
Er ging von dort aus nach Hannover, weil er wusste, dass ein Freund, den er in Auschwitz kennengelernt hatte, dort war.
12 Er heiratete ....JPG
Er heiratete und bekam drei Töchter.
14 ...und bekam drei Töchter.JPG
...und bekam drei Töchter
14a.JPG
15 Er versuchte nach dem ganzen Leid....JPG
Er versuchte nach dem ganzen Leid...
17.JPG
18.JPG
20 Nach Jahrzehnten fand er sogar einen Bruder wieder.JPG
Er fand nach 38 Jahren erst seinen Bruder, David (hier auf dem Bild), wieder und nach 65 Jahren den älteren Bruder, Schmuel.
21 ...und alte Freunde, denen es ähnlich erging..JPG
Über die ganzen Jahre fand er andere Freunde mit ähnlichem Schicksal wieder.
22 Der 3. Bruder hatte auch überlebt, war aber vor einigen Jahren verstorben.JPG
Der 3. Bruder hatte auch überlebt, war aber vor einigen Jahren verstorben.
23 Seit ca. 2005....JPG
Seit ca. 2005...
24 Erzählt er von seinem Leben, gegen das Vergessen!.JPG
Erzählt er von seinem Leben, gegen das Vergessen!
25 Er wurde dafür schon mehrfach geehrt.JPG
Er wurde dafür schon mehrfach geehrt.
26 Zeit für ein paar Nachfragen....JPG
Zeit für ein paar Nachfragen...
27 ...die sich manchmal etwas schwierig gestalten, ....JPG
...die sich manchmal etwas schwierig gestalten, ...
28 ...und teilweise von der Tochter beantwortet werden..JPG
...und teilweise von der Tochter beantwortet werden.
29 Zum Abschied als kleine Aufmerksamkeit.JPG
Zum Abschied eine kleine Aufmerksamkeit...
30 ...ein paar Blumen und Präsente.JPG
...ein paar Blumen und Präsente.
41 Vielen Dank.JPG
Vielen Dank!
41 Vielen Dank für Ihren Besuch, Salek.JPG
Vielen Dank für Ihren Besuch, Salek!