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¡Bienvenido Manuel!

Erstellt von Petra Bernecker |

Manchmal hat man einfach Glück. Die Spanisch-Schülerinnen und -Schüler des 11. Jahrgangs beschäftigen sich gerade mit dem Thema Argentinien. Und wie es der Zufall so will, ist an der Elsa gerade ein argentinischer Austauschschüler, der das ganze Schuljahr bei uns bleiben wird: Manuel aus Buenos Aires.

Und so war es naheliegend, ihn zu uns in den Spanischunterricht einzuladen, um von ihm mehr über sein Heimatland zu erfahren. Die Schülerinnen und Schüler hatten viele Fragen auf Spanisch vorbereitet, die Manuel bereitwillig in schönstem argentinischen Spanisch beantwortete und uns so viele interessante Einblicke in das Leben argentinischer Jugendlicher gewährte.

Bezüglich des Schulalltags erzählte er uns, dass das Schuljahr in Argentinien in Trimester aufgeteilt sei und dass man nach jedem Trimester mehrere Zusatzprüfungen machen könne, wenn man ein Fach nicht bestanden habe. Außerdem erzählte er uns, dass der Zugang zu den Universitäten viel leichter sei als in Deutschland, weil es keinen N.C. gäbe. Mit anderen Worten, die Noten hätten weniger Bedeutung als bei uns, was wohl auch dazu führe, dass es im Unterricht normalerweise unruhiger zugehe als bei uns. Aber dafür sei der Unterricht länger - jeden Tag bis 17h, was uns wiederum lang erscheint.

Bei der Frage, was er hier am meisten vermissen würde, war seine Antwort kurz und eindeutig: ¡Mi familia y la carne! (Seine Familie und das Fleisch). Bei dem Versuch, zumindest letzteres auch in Hannover zu bekommen, wurde er jedoch etwas enttäuscht. Wo bei uns “Fleisch aus Argentinien” draufsteht, ist selbiges nicht drin. Das echte Fleisch mit der richtigen Zubereitung gibt es eben nur bei Manuel zu Hause.

Lieber Manuel,
wir wünschen dir alles Gute für dein Jahr bei uns an der Elsa. Vielen Dank dafür, dass du uns im Spanischkurs Rede und Antwort gestanden hast.

Die Spanischkurse des 11. Jahrgangs

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Manuel Beren (2. von links)