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Vorlesewettbewerb an der Elsa

Erstellt von Line Stock |

Auch dieses Jahr durften die vier besten Vorleser aus dem gesamten sechsten Jahrgang der Elsa-Brändström-Schule am Vorlesewettbewerb teilnehmen. Alle vier Klassen wurden von Leserinnen vertreten. Nachdem die Zuschauer Platz genommen hatten und die Jury vorgestellt wurde, eröffnete Benjamin aus dem zehnten Jahrgang der Elsa den Wettbewerb mit einem wunderschön gespielten Klavierstück. Frau Kutsche schilderte kurz den Ablauf des Wettbewerbes und erklärte den Zuschauern, dass auch der Fremdtext, den die Mädchen vorzulesen hatten, wichtig für die Bewertung der Jury sei. Das Publikum sollte die Kinder mit anfeuern und unterstützen, denn die Siegerin würde gegen die anderen Schulsieger in einem weiteren Wettbewerb antreten und sollte sie auch dort erfolgreich in die engere Auswahl kommen, darf sie nach Berlin fahren und die Elsa auch dort im finalen Wettbewerb vertreten.

Eine zufällig gewählte „Losfee“ bestimmte die Reihenfolge, in der die Mädchen lesen würden.

Dann waren die Mädchen an der Reihe und stellten die Bücher vor, die sie ausgewählt hatten. Als erstes war es an Rosa aus der 6c, ihr Buch „Molly Moon“ vorzustellen und mit ihrer ruhigen Stimme kam die Textstelle aus ihrem spannenden Buch besonders gut zur Geltung. Und auch Marie aus der 6a las die besonders witzige Stelle aus „Almost famous – wie ich aus Versehen fast berühmt wurde“ in lockerer Art vor und wurde danach, ähnlich wie Rosa, von ihrer Klasse mit Applaus überschüttet. Carlotta, die das Publikum mit ihrer geheimnisvollen Stimme ebenfalls in ihren Bann zog, las aus einem ihrer liebsten Bücher namens „Warrior Cats“ vor. Die letzte Mitstreiterin hieß ebenfalls Carlotta und trug ihr Buch „Das Mädchen, das den Mond trank“ genauso gut wie die anderen Schülerinnen vor; die Geschichte des Mädchens wurde durch ihre schöne Stimme geradezu unterstrichen. Nach der letzten Buchvorstellung ging es direkt mit dem Fremdtextlesen weiter. Die letzte Leserin musste sich nun als erstes an den schwierigen Fremdtext von Hans Christian Andersen wagen, doch alle vier meisterten diesen schwierigen Text nahezu fehlerfrei. Jetzt hieß es für die Jury, den Raum zu verlassen und eine der Schülerinnen zur Siegerin zu erklären. Eine besonders schwere Aufgabe, wie sich herausstellte.

Nach einer kurzen „Bewegungspause“ stellte Frau Kutsche zwei Schülerinnen – Jemima und Giulia aus der Elsa - vor, die eine lustige Geschichte vorlasen und -spielten. Jedoch keine gewöhnliche. Die witzige Geschichte handelte von einem König, der alle F's mit K's vertauschte und andersherum. Der Fönig, von Walter Moers. Das Publikum lachte und klatschte begeistert über die außergewöhnliche Darbietung der beiden. Kurz danach betrat die Jury wieder den Raum und das Publikum wartete gespannt darauf, wer gewonnen hatte. Doch zuerst war es wichtig, dass die Entscheidung eine sehr knappe war, und dass die Jury am liebsten vier Siegerinnen gehabt hätte, aber es konnte nun einmal nur eine Gewinnerin geben…….

Alle Klassen fingen an zu klatschen und feuerten die Vertreterin ihrer Klasse an. Frau Kutsche machte es besonders spannend, doch letztendlich gewann Marie aus der Klasse 6a mit ihrem Buch den Vorlesewettbewerb. Sie darf die Schule in der nächsten Runde vertreten und gewann einen Gutschein im Wert von zwanzig Euro für eine Buchhandlung. Die 6a jubelte und schrie ihren Namen, reckte ihre Plakate mit der Aufschrift MARIE in die Höhe und umarmte ihre Siegerin. Doch auch die drei anderen Mädchen hatten einen unglaublichen Auftritt hinter sich und konnten stolz auf ihre Vorträge sein, denn alle vier Schülerinnen brachten ihre Texte dem Publikum zwar auf unterschiedliche aber professionelle Weise näher. Der  spannende Wettbewerb war beendet und alle Schüler und Schülerinnen verließen die Aula der Ebs und gingen zurück in ihre Klassenräume.