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Lateinfahrt nach Köln und Trier (06.05. – 10.05.19)

Erstellt von Lateinkurs des 11. Jahrgangs |

Montag, 06.05.2019

Alle waren sehr aufgeregt, als wir in Hannover in den Zug nach Köln stiegen. In Köln angekommen, bezogen wir unsere Unterkunft. Danach hatten wir Freizeit, in der wir unsere Umgebung erkundeten. Dann stand auch schon unser erster Programmpunkt an: die St. Severin Kirche. Dort wurden uns verschiedene Sarkophage der Römer sowie deren antiken Freizeitangebote gezeigt. Nach St. Severin entschlossen wir uns dazu, in den Kölner Dom zu gehen. Nach einer Besichtigung der Domschatzkammer genossen wir die Aussicht von der Spitze des Kölner Doms. Anschließend besichtigten wir die Innenstadt Kölns. Auf einer Panoramafahrt über den Rhein hatten wir sehr viel Spaß, da wir uns neben dem Bestaunen der Sehenswürdigkeiten auch gut unterhalten konnten. Nach der Panoramafahrt hatten wir dann wieder Freizeit. Später ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Dienstag, 07.05.2019
Nachdem wir am Dienstagmorgen ausgiebig gefrühstückt hatten, machten wir uns auf den Weg in die Kölner Innenstadt. Bevor wir allerdings mit der ersten Stadtführung beginnen konnten, durfte das Foto vor dem Dom nicht fehlen. Die erste Führung führte uns quer durch die Innenstadt. Wir folgten den Spuren der Römer, die uns unter anderem in das Dom-Parkhaus führten. Ebenso bestaunten wir das bedeutende Ubier-Monument. Am frühen Nachmittag begann dann die zweite Führung, die uns an der ehemaligen Stadtmauer entlangführte. Wir lernten, dass die Kölner schon früh angefangen hatten, das Alte mit dem Neuen zu verbinden, indem Sie die alte Stadtmauer für Ihre Häuserwände benutzten. Auch am Abend lud uns das Wetter ein, am Rhein spazieren zu gehen.

Mittwoch, 08.05.2019
Kurz nach acht versammelt, saßen wir am Frühstückstisch, um die erste Stärkung einzunehmen. Kurz nach neun, Köln-Deutz, die Freude über sechs Brezeln siegte nur kurz über die Gedanken an die dreistündige Zugfahrt. Montag und Dienstag haben schon die ersten Spuren hinterlassen, UNO brachen wir nach drei Runden ab. Halb eins, die Zugfahrt war endlich vorbei und wir stellten fest: es regnete in Trier. Die schmerzenden Füße und die lange Zugfahrt zwangen uns zu einer Mittagspause. Dann ging es weiter mit dem Programm: wir besichtigten die Porta Nigra, wo wir ein Quiz ausfüllten. Danach zu den Babarathermen, die Informationsschilder durchlesen und den Klang des Regens auf Kapuzen und Regenschirmen genießen. Es folgte die Römerbrücke, wir lauschten einem Schülerreferat. Der dann folgende Besuch beim Italiener war eine willkommene Ruhepause von dem Lauf durch ein Teil der römischen Geschichte Triers. Das Abendprogramm bestand aus einer Schauspielaufführung im nachgebauten Amphitheater von Trier. Ein Schauspieler in der erfundenen Rolle des Valerius führte uns mit einer bemerkenswerten Qualität die Eigenschaften eines Amphitheaters und der Spiele vor und das trotz eines Platzregenschauers. Die anschließende Busfahrt in die Jugendherberge rettete uns dann vor der einsetzenden Erschöpfung.

Donnerstag, 09.05.2019
Der Donnerstag begann damit, dass wir nach einem Frühstück zu Fuß in das Rheinische Landesmuseum Trier gingen. Dort gab es mithilfe der Ausstellungsstücke einige Aufgaben zu lösen sowie eine interessante Show, bei welcher mit Beamern eine Geschichte erzählt wurde, indem bewegte Bilder auf die Ausstellungsstücke projiziert wurden. Danach gab es bereits eine Mittagspause, in welcher wir uns in der Stadt frei umschauten und ordentlich gegessen haben. Daraufhin erkundeten wir die Konstantin Basilika, über welche ein Referat vorgetragen wurde. Auch in den Thermen am Viehmarkt und den Kaiserthermen hörten wir Referate. Abends ging es zurück in unsere Unterkunft, wo alle zufrieden mit der Fahrt und vor allem sehr kaputt vom Laufen in ihre Betten fielen.

Am Freitag traten wir die gemeinsame Rückreise an.

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Der Lateinkurs auf der Domplatte
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Der Lateinkurs im Regen
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Römerbrücke bei Trier
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Die Porta Nigra (Trier)
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