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Eine Woche Sonne, Strand und Meer - Der Schüleraustausch mit Marseille im September 2019

Erstellt von Shirine, Younes, Linja - 9. Jahrgang |

Tag 1:

Am Morgen des 19. Septembers begann für 18 Neuntklässler und den beiden Französischlehrerinnen

Frau Schmoock und Frau Steggewentz das Abenteuer Marseille am Hauptbahnhof Hannover.

Ausgeschlafen, aber unheimlich aufgeregt ging es dann im ICE nach Frankfurt und anschließend im

TGV nach Marseille . Obwohl die Fahrt für alle Beteiligten unterhaltsam verlief, waren wir nach

insgesamt zwölf Stunden Fahrt doch ziemlich müde und aufgedreht, als die Türen des

Zuges sich endlich wieder öffneten und jeder Schüler herzlich von seinem Austauschpartner begrüßt

und zu einem neuen Zuhause begleitet wurde.

 

Tag 2:

Am nächsten Tag war dann vormittags erst einmal Schule angesagt. Zusammen mit unseren

französischen Partnern durften wir die französische Schule kennenlernen. Zum Glück war die

Schule für uns Deutsche schon um zwölf Uhr vorbei, da noch ein Ausflug zu einem Museum direkt am

Hafen (MuCEM) auf dem Plan stand. Auch wenn

Museumsbesuche für die meisten mit Langeweile gleichzusetzen sind, war dieses außergewöhnlich  

interessant. Es lässt sich auch nicht bestreiten, dass das Gebäude architektonisch gesehen ein

Hingucker und der Blick von der Terrasse wirklich sehenswert war.

Schließlich war sogar noch genug Zeit für ein leckeres Eis und eine kleine Shoppingtour in der Stadt,

bevor wir abends von unseren Gastfamilien abgeholt wurden.

 

Tag 3+4:

Danach kam der mit Abstand aufregendste Teil des Austausches - das Wochenende in der

französischen Gastfamilie ohne die anderen Schüler: Zwei Tage alleine in einem fremden Land bei

einer fremden Familie, die eine fremde Sprache spricht! Um ehrlich zu sein,  waren wir alle ein

bisschen nervös. Doch jegliche Sorgen waren unbegründet, denn wir haben alle unglaubliche

Erfahrungen  machen dürfen - von Stadtbesichtigungen über Kinobesuche, Lasertag

spielen und wandern bis schwimmen im Meer, Shoppingtouren und Spieleabende

mit der ganzen Familie - das Wochenende war schon etwas Besonderes für uns Deutsche.

 

Tag 5:

Die neue Woche begann dann mit einem Ausflug in das hübsche  Städtchen Aix-en-Provence, das wir

in deutsch-französisch gemischten Gruppen mit einer Rallye erkundeten. Aufgrund

von Wissensfragen, Foto-Challenges und einer wilden Tauschaktion war für Langeweile keine Zeit,

dafür war die Stimmung umso besser. Schließlich war sogar noch genug Zeit, um ein bisschen durch

die Läden zu bummeln,  bevor es am späten Nachmittag mit dem Bus zurück nach Marseille ging.

 

Tag 6:

Am Dienstag bestand das Programm aus einem Ausflug auf die Frioul-Inseln. Mit dem Boot war die

Fahrt nicht lang. Glücklicherweise war das Wetter ein Traum: Strahlender Sonnenschein und warme

Temperaturen. Auf der Insel angelangt begann der Ausflug mit einer kleinen, aber anstrengenden

Wanderung zu einer mittelalterlichen Festung, herrje, Geschichte! Doch anschließend wurden wir

mit einem atemberaubenden Blick über das Meer auf Marseille belohnt. Das Beste des Tages war

jedoch der Strand, an dem wir einige Stunden lang schwimmen, in der Sonne liegen und vom Wetter

profitieren konnten:

Urlaubsfeeling vom Feinsten.

 

Tag 7:

Den letzten ganzen Tag in Marseille haben die Hannoveraner dann noch einmal in der Schule

verbracht. Zum Glück waren nur die ersten beiden Stunden normaler Unterricht. Danach fand in der

Schule so eine Art Sportfest statt. Jeder Schüler konnte zwischen Basketball, Fußball, Volleyball

Tischtennis und Steppen wählen, so dass sich der Vormittag als amüsant erwies.

Am Nachmittags war ein letztes Mal Zeit, etwas mit der Familie zu unternehmen. Am Abend startete

dann die  Abschiedsfeier, zusammen mit allen Gastfamilien, Lehrern und Schülern am Plage de

Prophète, einem Stadtstrand in Marseille. Mit Musik, Pizza und Süßigkeiten, schwimmend, tanzend

und lachend  war  die Party bis spät in die Nacht voll im Gange.

 

Tag 8:

Umso schwerer wurde das Aufstehen früh am nächsten Morgen, um die Rückreise nach Hannover

anzutreten. Und nicht nur das!  Auch der Abschied fiel keinem so richtig leicht, denn wir alle haben

unvergessliche Erinnerungen machen dürfen.

Nach der anstrengenden zwölf-Stunden-Fahrt kamen wir um acht Uhr abends endlich wieder am

Hauptbahnhof Hannover an: Müde, aber glücklich und

mit jeder Menge Vorfreude auf das Wiedersehen mit den Franzosen im nächsten Frühling.

A bientôt!

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