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Die Elsa ist „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Erstellt von Sonja Graw |

In den vergangenen Monaten haben vierzehn Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 und 11 zusammen mit Frau Graw das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an unserer Schule ins Leben gerufen.

Aus Empörung über die gewalttätigen Ausschreitungen in Chemnitz Anfang September 2018 entwickelte sich der Wunsch, an der Elsa ein deutliches Zeichen gegen zunehmende rassistische Tendenzen in unserer Gesellschaft zu setzen.

Hoch motiviert setzte sich die Gruppe an die Idee, die Elsa zu einer „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ zu machen.

In Schülervollversammlungen informierten sie ihre Mitschüler über ihr Anliegen. Hierfür nutzten sie die Ergebnisse einer selbstkonzipierten Schülerumfrage zu Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung an der ELSA, die der Schülerschaft in einem Kurzfilm präsentiert wurden.

Während einer Aktionswoche forderten sie die gesamte Schulgemeinschaft auf, sich dafür zu entscheiden, eine Selbstverpflichtung zu unterschreiben. Mit der Unterschrift bekennt sich jeder Einzelne dazu, aktiv gegen Rassismus vorzugehen und sich in zukünftigen Schulprojekten zu diesem Thema zu engagieren.
Diesem Aufruf kamen 682 Personen - mehr als die geforderten 70% - nach.

Während des Weihnachtskonzerts wurde der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ durch den leitenden Koordinator des Projektes in Niedersachsen, Herrn Dirk Assel, den Teilnehmern der AG überreicht.

Als Paten hat die AG die Heiner-Rust-Stiftung gewonnen, die sich für die Förderung des Behindertensports in Niedersachsen engagiert und zukünftige Projekte auf sportlicher Ebene begleiten wird.

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