Zum Inhalt springen

Geographische und geowissenschaftliche Phänomene und Prozesse wie Klimawandel, Erdbeben, Hochwasser und Stürme, Globalisierung, Disparitäten und Ressourcenkonflikte prägen unser Leben und unsere Gesellschaft heute auf vielfältige Art und Weise. Der Umgang mit diesen globalen und komplexen Entwicklungen erfordert eine Anpassung bisheriger Verhaltens- und Lebensweisen sowie neue Handlungsstrategien. Das Fach Erdkunde leistet hier seinen Beitrag durch die Entwicklung raumverantwortlichen Handelns. Durch die Untersuchung der o.g. Phänomene und Wechselwirkungen fördert der Erdkundeunterricht ein mehrperspektivisches, systemisches und problemlösendes Denken. Darüber hinaus schafft das Fach Erdkunde räumliche Orientierung. Neben allgemeingeographischen Kenntnissen sollen v.a. die regionalgeographischen Kenntnisse über Regionen, Staaten und -gruppen gefördert werden.
Bedingt durch seine Funktionen und Inhalte ist das Fach Erdkunde der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung sowie dem globalen Lernen besonders verpflichtet.

Jahrgang

Stundenzahl pro Woche

Schriftliche Arbeiten

Mündliche Zensuren

epochal

5

2

2

4

 

6

1

1

2

ja

7

2

2

4

 

8

1

1

2

ja

9

2

2

4

 

10

1

1

2

ja

11

1

1

2

ja

12

31)/52)

3 (1. Sem 1, 2. Sem. 2)

4

 

13

31)/52)

3 (3. Sem 2, 4. Sem. 1)

4

 

  1. Kurse auf grundlegendem Niveau
  2. Kurse auf erhöhtem Niveau

Sekundarstufe 1

Die Fachkonferenz Erdkunde hat sich auf ihrer Fachkonferenz vom Dezember 2019 auf folgende Gewichtung geeinigt:

Für die Gesamtnote überwiegt der Anteil der mündlichen Leistung. Die mündliche Note soll also ungefähr 60% und die schriftliche Note 40% der Gesamtnote ausmachen.

In den Jahrgängen 5 bis 10 werden pro Halbjahr eine Klassenarbeit geschrieben; im zweiten Halbjahr von Klasse 10 soll die Arbeit zweistündig geschrieben werden.

Sekundarstufe 2

In der Einführungsphase (Jahrgang 11) findet der Erdkundeunterricht epochal in einem Halbjahr mit zwei Wochenstunden statt. Es wird eine zweistündige Klausur geschrieben, die zu 40% in die Gesamtnote eingeht. Die mündliche Note macht somit 60% der Gesamtnote aus.

In der Qualifikationsphase (Jahrgang 12 und 13) wird entsprechend der Erlasslage die schriftliche Leistung in ein bis zwei Klausuren pro Halbjahr (Semester) festgestellt. Die mündliche Leistung wird in zwei Unterrichtsphasen pro Halbjahr ermittelt und den Schülern mitgeteilt. Bei der Ermittlung der Gesamtzensur werden schriftliche und mündliche Noten wie folgt gewichtet:

Halbjahr mit einer Klausur:                                                        mündliche Note 60%, schriftliche Note 40%

Halbjahr mit zwei Klausuren:                                                     mündliche Note 50%, schriftliche Note 50%

Halbjahr mit der Klausur unter Abiturbedingungen:        mündliche Note 50%, schriftliche Note 50%

Die Einbeziehung außerschulischer Lernorte gehört zum Pflichtprogramm des Faches. So zählen insbesondere Exkursionsziele wie die City Hannovers, die Städte Bremen und Hamburg (Stadtentwicklung), der Harz, das Ruhrgebiet etc. zu bewährten Exkursionszielen. Im Rahmen der Oberstufe werden auch immer wieder Veranstaltungen der Geographischen Gesellschaft zu Hannover aufgesucht.

Zu Beginn der Sekundarstufe I schaffen sich alle Schüler den Diercke Weltatlas mit zugehörigem Atlas-TOP-Heft an. Dieser Atlas wird für die gesamte Schullaufbahn verwendet. Themenbände oder Ergänzungen - insbesondere in der Sekundarstufe II - werden größtenteils durch die Fachschaft bereit gestellt. In den Jahrgängen 5/6, und 9/10 sind die Seydlitz Bände vom Schroedel-Verlag eingeführt. In Jahrgang 7/8 verwendet die Schule den Terra-Band vom Klett-Verlag. In der Sekundarstufe II müssen sich die Schüler das Buch Fundamente selbst anschaffen. Es dient als Gesamt- und Nachschlagewerk für die Arbeit in der Oberstufe.

Das Fach Erdkunde ist der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung sowie dem globalen Lernen besonders verpflichtet. So soll der im Jahrgang 5 stattfindende Projekttag zum Thema „Energiesparen“ auch in den Fachunterricht Erdkunde eingebunden werden. Auch die regelmäßig stattfindenden Multivisions-Veranstaltungen werden inhaltlich im Erdkundeunterricht, insbesondere in den Jahrgängen 7 und 9, aufbereitet.