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Geographische und geowissenschaftliche Phänomene und Prozesse wie Klimawandel, Erdbeben, Hochwasser und Stürme, Globalisierung, Disparitäten und Ressourcenkonflikte prägen unser Leben und unsere Gesellschaft heute auf vielfältige Art und Weise. Der Umgang mit diesen globalen und komplexen Entwicklungen erfordert eine Anpassung bisheriger Verhaltens- und Lebensweisen sowie neue Handlungsstrategien. Das Fach Erdkunde leistet hier seinen Beitrag durch die Entwicklung raumverantwortlichen Handelns. Durch die Untersuchung der o.g. Phänomene und Wechselwirkungen fördert der Erdkundeunterricht ein mehrperspektivisches, systemisches und problemlösendes Denken. Darüber hinaus schafft das Fach Erdkunde räumliche Orientierung. Neben allgemeingeographischen Kenntnissen sollen v.a. die regionalgeographischen Kenntnisse über Regionen, Staaten und -gruppen gefördert werden.
Bedingt durch seine Funktionen und Inhalte ist das Fach Erdkunde der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung sowie dem globalen Lernen besonders verpflichtet.

JahrgangStundenzahl pro WocheSchriftliche ArbeitenMündliche Zensurenepochal
5224 
6224 
7212ja
8212ja
9224 
10224 
11 1)43 (1. Sem.: 1, 2.Sem.: 2)4 
12 2)43 (3. Sem.: 2, 4.Sem.: 1)4 

1)Das Fach wird auf grundlegendem Niveau unterrichtet.

Sekundarstufe I:
Die Fachkonferenz Erdkunde hat sich auf ihrer Fachkonferenz vom März 2009 auf folgende Gewichtung geeinigt:
In den Jahrgängen 5 bis 9 soll die Mappe ein großes Gewicht erlangen. Mappe, mündliche und schriftliche Leistung sollen etwa im Verhältnis 1:1:1 gewichtet werden. In Klasse 9 soll dabei der Inhalt der Mappe Priorität haben. In Klasse 10 soll die Mappe keinen wesentlichen Beitrag zur Notenfindung haben. Für die Gesamtnote überwiegt der Anteil der mündlichen Leistung. In den Jahrgängen 5 bis 10 wird pro Halbjahr eine Arbeit geschrieben; im zweiten Halbjahr von Klasse 10 soll die Arbeit zweistündig geschrieben werden.

Sekundarstufe II:
In der gymnasialen Oberstufe wird entsprechend der Erlassvorgabe die schriftliche Leistung in ein bis zwei Klausuren pro Halbjahr festgestellt. Die mündliche Leistung wird in zwei Unterrichtsphasen pro Halbjahr ermittelt und den Schülern mitgeteilt. Bei der Ermittlung der Gesamtzensur werden schriftliche und mündliche Note im Verhältnis 1:1 gewichtet. Wird in einem Halbjahr nur eine Klausur geschrieben, so überwiegt der Anteil der mündlichen Leistung (etwa 60%) im Beurteilungszeitraum.
Die mündlichen Leistungen (und dies gilt für alle Jahrgänge) werden unterschieden nach Qualität und Quantität. Mit aufsteigender Klassenstufe werden die eigenständige Ordnung der Arbeitsmaterialien und die selbstständige Dokumentation des Unterrichts gefordert.

Die Einbeziehung außerschulischer Lernorte gehört zum Pflichtprogramm des Faches. So zählen insbesondere Exkursionsziele wie die City Hannovers, die Städte Bremen und Hamburg (Stadtentwicklung), der Harz, das Ruhrgebiet etc. zu bewährten Exkursionszielen. Im Rahmen der Oberstufe werden auch immer wieder Veranstaltungen der Geographischen Gesellschaft zu Hannover und die universitären Räume der Didaktik der Geographie aufgesucht.

Zu Beginn der Sekundarstufe I schaffen sich alle Schüler den Diercke Weltatlas mit zugehörigem Atlas-TOP-Heft an. Dieser Atlas wird für die gesamte Schullaufbahn verwendet. Themenbände oder Ergänzungen - insbesondere in der Sekundarstufe II - werden größtenteils durch die Fachschaft bereit gestellt. In den Jahrgängen 5/6, und 9/10 sind die Seydlitz Bände vom Schroedel-Verlag eingeführt. In Jahrgang 7/8 verwendet die Schule den Terra-Band vom Klett-Verlag. In der Sekundarstufe II müssen sich die Schüler das Buch Fundamente selbst anschaffen. Es dient als Gesamt- und Nachschlagewerk für die Arbeit in der Oberstufe.

Seit dem Schuljahr 2008/2009  arbeitet die Fachgruppe eng mit der Universität Hannover, Abteilung Didaktik der Geographie unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Christiane Meyer und Herrn Dirk Felzmann (http://www.didageo.uni-hannover.de), zusammen: Dabei spielen die Betreuung von Fachpraktikanten, Unterrichtsbesuche durch Studenten, gemeinsam organisierte Unterrichtsformen und Exkursionen eine große Rolle. Die Zu-sammenarbeit soll in den kommenden Jahren noch weiter ausgebaut und gefördert werden.