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¿Español? ¡Claro que sí!

Spanisch? Na klar! Spanisch ist die Muttersprache von sehr vielen Menschen, die in den unterschiedlichsten Ländern leben. Das allein ist sicherlich schon ein guter Grund, diese Sprache zu erlernen. Aber es gibt noch eine Vielzahl weiterer guter Gründe, die damit im Zusammenhang stehen.
Spanisch wird in Spanien und etlichen -zum Teil sehr unterschiedlichen- lateinamerikanischen Ländern gesprochen sowie ebenso in Äquatorialguinea/Afrika; auch in den USA hat die spanische Sprache eine hohe Präsenz. Dies bedeutet, dass man durch das Beherrschen der spanischen Sprache vielfältige Einblicke in unterschiedliche Kulturen gewinnen kann. Durch literarische Texte, Filme, Lieder etc. können unsere Schülerinnen und Schüler ihren Blick auf die Welt weiten und dadurch auch die eigene Kultur mit anderen Augen wahrnehmen. Des Weiteren kann die spanische Sprache eine große Rolle im späteren Berufsleben unserer Schülerinnen und Schüler spielen, da viele deutsche Firmen in spanischsprachigen Ländern tätig sind.

Unser regelmäßig stattfindende Austausch mit unserer spanischen Partnerschule in Madrid ermöglicht es zahlreichen Schülerinnen und Schülern der Elsa-Brändström-Schule, dieses Land auf ganz persönliche Art und Weise kennen zu lernen und Freundschaften mit gleichaltrigen Spanierinnen und Spaniern zu schließen.

Bei der Schulung der kommunikativen und methodischen Kompetenzen ist es uns wichtig, dass die erworbene Fertigkeiten stetig gefestigt und erweitert werden. Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Schulzeit dabei unterstützen, Stück für Stück immer selbstständiger arbeiten und lernen zu können. Dabei spielt die eigenständige Entwicklung von Strategien (z. B. beim Erschließen von unbekanntem Wortschatz) eine große Rolle.

Die Schulung der kommunikativen Kompetenzen Sprechen, Hören, Schreiben, Lesen und Sprachmittlung verteilt sich über das ganze Schuljahr und werden in allen Jahrgängen angemessen berücksichtigt. Sie erfolgt zunächst schwerpunktmäßig auf der Grundlage des an der Schule eingeführten Lehrwerks, wird aber von Beginn an mit authentischem Material, wie beispielsweise Liedern, Reimen, (Kurz-)Texten u.ä. angereichert. Das Hör-Sehverstehen wird zunächst anhand von didaktisiertem Material eingeführt. Komplexes authentische Material wird erst mit zunehmendem Lernalter verstärkt in den Unterricht integriert.

Neben fächerübergreifenden Kompetenzen und Methoden wie Ordnen und Systematisieren, miteinander arbeiten, Vorbereitung und Durchführung kleinerer Präsentationen, Lernen lernen, Vorbereitung auf Tests und Klassenarbeiten, Hilfestellungen leisten etc. sind auch fachspezifische Methoden zu schulen, wie beispielsweise Wortschatzerschließung u.ä..

Die Schülerinnen und Schüler schaffen im Laufe des 8. Schuljahres ein elektronisches Wörterbuch von Casio an, das nicht nur im Spanischunterricht, sondern auch in weiteren Fächer verwendet wird (Englisch, Französisch, Latein, Deutsch). Wenn in den unteren Jahrgängen im Unterricht mit einem Wörterbuch gearbeitet wird, werden die schuleigenen Pons - Schülerwörterbücher verwendet.

Die folgenden Schwerpunkte unseres Fachcurriculums sind für die jeweiligen Jahrgänge verbindlich.

JahrgangThematische Schwerpunkte zur Schulung der kommunikativen KompetenzMethodische Schwerpunkte
6Buchstabieren/ Begrüßung und Verabschiedung/ sich und andere vorstellen/ Wohnorte und Zimmer/ Kleidung und Farben/ Verwandtschaftsbeziehungen/ Schule, Unterrichtsfächer, Stundenplan/ Uhrzeit und Zahlen/ Hobbies, Vorlieben und Interessen/ Verabredungen/ Feste, Essen und Trinken/ KlassenraumvokabularUmgang mit dem Lehrwerk/ Lernen durch Imitation und Mut zum risikobehafteten Transfer/ Kennenlernen unterschiedlicher Methoden des Vokabellernens/ Nutzung von Vorkenntnissen/ konstruktiver Umgang mit Fehlern und Strategien für den Umgang mit sprachlichen Defiziten ohne Fremdhilfe/ globales und detailliertes Hör- und Leseverstehen
7Gefühle ausdrücken/ Aufeinander eingehen/ Lebensmittel/ Restaurantbesuch/ Reisen/ Ferienaktivitäten/ Wetter/ Jahreszeiten/ Schüleraustausch/ Sprachenvielfalt in Spanien/ Erweiterung des KlassenraumvokabularsFestigung und Erweiterung der methodischen Kompetenzen aus Jahrgang 6/ Vokabelnetze und mind-maps/ erste Internetrecherchen/ Gelerntes in neuen Zusammenhängen anwenden/ Fehlerschwerpunkte zunehmend selbständig erkennen und aufarbeiten/ Fehlervermeidungsstrategien/ erste stilistische Textverbesserungselemente ausprobieren und anwenden
8Geschehnisse und Erfahrungen der Vergangenheit/ persönlicher Werdegang/ Personenbeschreibung/ erste Einblicke in das Leben in Lateinamerika/ erweitertes Alltagsvokabular/ erweitertes Unterrichtsvokabular unter Einbeziehung grammatischer FachbegriffeFestigung und Erweiterung der methodischen Kompetenzen aus Jahrgang 6 und 7/ zunehmend freiere Sprachgestaltung und Auseinandersetzung mit authentischem Material/ Präsentationen/ gegenseitige Bezugnahme/ Kompensation sprachlicher Lücken durch Paraphrasen
9über vergangene Ereignisse und Gewohnheiten berichten/ Wohn- und Lebensstile beschreiben/ Erwartungen, Wünsche und Hoffnungen ausdrücken/ Lebensumstände vergleichen/ ausgewählte Aspekte lateinamerikanischer Länder kennenlernenFestigung und Erweiterung der methodischen Kompetenzen aus den Jahrgängen 6-8/ zunehmende Selbständigkeit bei der Erarbeitung von Inhalten/ Ausweitung der Diskurskompetenz/ zunehmend differenzierter Umgang mit kreativen Aufgaben
10Arbeit mit dem Lehrbuch und lehrbuchunabhängiges Arbeiten mit Dossiers, Lektüren und/oder in Form von Projekten/ Informationsentnahme, -verarbeitung und – bewertung aus unterschiedlichen Textsorten/ ausgewählte Aspekte zu einzelnen Ländern der spanischsprachigen Welterste Grundlagen der analytischen Textarbeit/ Umgang mit Literatur/ textsortenadäquate Gestaltung freier Texte/ Umgang Festigung und Erweiterung der Diskurskompetenz/ selbstständige Gestaltung eines Unterrichtsteils

Bei Spanisch als 3. Fremdsprache ist der Zugang von Beginn an kognitiver ausgerichtet, da auf die Vorkenntnisse der 1. und 2. Fremdsprache zurückgegriffen werden kann. Die für Spanisch als 2. Fremdsprache genannten thematischen Schwerpunkte zur kommunikativen Kompetenz gelten auch für die 3. Fremdsprache. Der Unterschied liegt vorrangig in dem beschleunigten Spracherwerb und der damit verbundenen komprimierten Verteilung auf die Jahrgänge. Für diejenigen, die Spanisch in Jahrgang 8 beginnen, reduziert sich die Verteilung der o. g. thematischen Schwerpunkte für die Jahrgänge 6 bis 10 (Lehrbucharbeit) auf die Jahrgänge 8 bis 10.

Das Fach Spanisch kann als Abiturprüfungsfach auf erhöhtem Anforderungsniveau gewählt werden, wenn mit dem Erwerb in Jahrgang 6 oder 8 begonnen wurde.

In der Sekundarstufe II werden neben den o. g. Kursen die sogenannten Ergänzungskurse. So erhalten die Schüler die Möglichkeit, die in der Sekundarstufe I erworbenen Sprachkenntnisse zu erhalten und zu erweitern. In diesem Kursen kann keine Prüfung im Rahmen des Abiturs erfolgen.

Spanisch kann an der Elsa-Brändström-Schule als 2. Fremdsprache (Beginn in Jahrgang 6) oder als 3. Fremdsprache (Beginn in Jahrgang 8) gewählt werden.

Im 11. Jahrgang erhalten die Schülerinnen und Schüler das Angebot, ein von Spanien anerkanntes Zertifikat über die Sprachkenntnisse zu erwerben (Telc). Dieses Zertifikat stellt einen offiziellen Nachweis über erworbenen Fremdsprachenkenntnisse dar und ist somit von Bedeutung für das spätere Studium und das Berufsleben.

Seit 2001 findet jährlich ein Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Griñón/Madrid statt.

Gemäß des Kerncurriculums werden in der Sekundarstufe I in den Klassenarbeiten die Fertigkeiten Hör-, Leseverstehen, Sprachmittlung und Schreibkompetenz überprüft. In der Regel setzt sich eine Klassenarbeit aus einem rezeptiven Teil (Hör- oder Leseverstehen) und einem produktiven Teil (Schreibkompetenz oder Sprachmittlung) zusammen. Bei den fortgeführten Spanischkursen wird in den Jahrgängen 7 und 9 eine schriftliche Klassenarbeit durch eine mündliche Leistungsüberprüfung (Sprechprüfung) ersetzt. Gleiches gilt für Spanisch als dritte Fremdsprache im Jahrgang 10.

Für die Sekundarstufe II gelten die Vorgaben Kerncurriculums der Oberstufe.

Für die Bewertung der mündlichen Leistung werden neben Qualität und Quantität der mündlichen Beiträge auch Hausaufgaben, Tests, Präsentationen, Partner- und Gruppenarbeit, Bereitschaft zur Übernahme zusätzlicher Aufgaben u. ä. berücksichtigt. Die Gewichtung der mündlichen und schriftlichen Noten orientiert sich an der nachfolgenden Tabelle.

 

JahrgangAnzahl der KlassenarbeitenGewichtung in %: Leistungsüberprüfung/sonstige Mitarbeit
64i. d. R. 40/60
73 + 1 Sprechprüfungi. d. R. 40/60
84i. d. R. 40/60
8 (3. FS)4i. d. R. 40/60
93 + 1 Sprechprüfungi. d. R. 40/60
9 (3. FS)4i. d. R. 40/60
104i. d. R. 40/60
10 (3. FS)3 + 1 Sprechprüfungi. d. R. 40/60
11 (G9)3i. d. R. 40/60

11/12 (G8)
12/13 (G9)

Verteilung der Klausuren von Semester zu Semester unterschiedlich (siehe Klausurplan)i. d. R. 40/60 1)
i. d. R. 50/50 2)


1) bei einer 2-stündigen Klausur im Semester oder bei 2 Klausuren im Semester
2) bei einer 6-stündigen Klausur im Halbjahr