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Ziele der Elsa-Brändström-Schule

(vgl. auch unsere Schulcharta)

die Elsa-Brändström-Schule oder - wie unsere Schülerinnen und Schüler sagen - "die Elsa" gehört seit über 50 Jahren zu den etablierten Südstadt-gymnasien in Hannover. Mit der im Sommer 2010 abgeschlossenen Sanierung wurde für unsere Schülerschaft ein gelungener Rahmen für erfolgreiches Lernen und gelingendes Zusammenleben in unserer Schule geschaffen:

Entfaltung
Die großzügige moderne Anlage des Gebäudes mit begrüntem Schulhof, die durch die Gärten erweiterten Klassenräume der jüngeren Jahrgänge und der lichtdurchflutete neue Oberstufentrakt bilden das passende Umfeld für unser motivierendes und auf gegenseitige Achtung aufbauendes Schulklima sowie dafür, dass sehr viele unserer Schülerinnen und Schüler außerordentlich gute Leistungen erbringen. Alle an der Schule Beteiligten versuchen einen Lern- und Lebensraum zu schaffen, in dem jeder Schüler in seiner ganzen Persönlichkeit wahrgenommen wird und in dem individuelle Interessen Förderung erfahren.

Werte
Neben der Vermittlung fachlicher Kompetenz sieht die Elsa-Brändström-Schule ihre Aufgabe darin, ihre Schülerinnen und Schüler zu sozial verantwortungsvollen, selbstständigen und engagierten Menschen zu erziehen. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen sich der Rechte und Pflichten in einer Gemeinschaft bewusst werden und das Miteinander in gegenseitiger Rücksichtnahme und Solidarität gestalten.
Die Schule bietet den Schülerinnen und Schülern große Freiräume und Mitwirkungsmöglichkeiten. Sie besteht aber andererseits auf der Einhaltung strikter "Spielregeln" und der Selbstverpflichtung zu verantwortungsvoller Mitwirkung im Schulleben. Diese Zielsetzungen sind nicht etwa aus einer indifferenten und unentschiedenen "Sowohl-als-auch-Haltung" zu erklären, sondern sind von der Überzeugung getragen, dass ein mittlerer Weg Erziehung wirksam macht und die Ausbildung optimiert: Leistung und Freude am Schulleben, Verpflichtung und Freiräume, Methodenvielfalt bei stringenter Stofferarbeitung.

Wissen
Die Elsa-Brändström-Schule möchte eine nachhaltige Bildung und eine gute Ausbildung vermitteln. Gerade in Zeiten des Zentralabiturs, ist der Erwerb gesicherter fachlicher Grundlagen von elementarer Bedeutung.
Deshalb legt die Elsa-Brändström-Schule ihre Schülerinnen und Schüler nicht frühzeitig auf bestimmte Profile fest. Wir vermitteln in der Mittelstufe auf der Basis eines kompetenten Fachunterrichts solide Grundlagen in allen Fächern, ergänzt durch neigungsbezogene Vertiefungsmöglichkeiten. In der Oberstufe können die Schülerinnen und Schüler dann auf einer gesicherten fachlichen Basis und aufgrund des Angebots aller fünf Oberstufenprofile individuelle Schwerpunktsetzungen vornehmen.

Die Schule kümmert sich einerseits intensiv um schwächere Schülerinnen und Schüler, u. a. durch ein Methoden- und Förderkonzept. Sie fordert andererseits die leistungsstarken Schüler durch vielfältige Möglichkeiten: So gibt es die Möglichkeit Französisch bereits im Jahrgang 5 zu beginnen, in der Sprachenklasse drei Fremdsprachen zu erlernen, Sprachdiplome zu erwerben oder sich im breiten Angebot an Arbeitsgemeinschaften von Chor, Orchester und Theater über Informatik bis hin zu Sport oder sozialem Engagement in die Schule einzubringen. Projektarbeit und eigenständiges Arbeiten von Schülerinnen und Schülern sowie die Bearbeitung von fachübergreifenden Fragestellungen ist in vielen Bereichen eine Selbstverständlichkeit, der Schwerpunkt bleibt aber doch der der jeweiligen Fachmethodik verantwortliche Fachunterricht.

Pädagogisches Engagement und neue Konzepte an der EBS
Grundlage allen schulischen Lebens ist die ständige Selbstbesinnung des Lehrerkollegiums. Immer wieder ist es notwendig, Standort und Zielsetzung zu überprüfen, Gemeinsamkeiten auszuloten, mit konkreten Schritten auf Entwicklungen und neue Situationen zu reagieren. Dadurch dass die Eltern- und Schülerschaft der Schule an der Schulentwicklung eng beteiligt und umfassend informiert sind, ist ein Klima des Vertrauens entstanden, dass uns auch für die Zukunft auf eine gute Fortentwicklung der Schule hoffen lässt.
Als Beispiele seien genannt:
Doppelte Klassenlehrerschaft  in der Mittelstufe, Einrichtung eines Klassenrats in jeder Klasse und Einübung der dazu notwendigen Kommunikationsstrukturen, Schulung von Konfliktlotsen in den Schülerschaft, Gestaltung eines Tutoriats von Schülern höherer Jahrgänge für die Schüler des 5. Jahrgangs, Maßnahmen zur Förderung der schwächeren Schüler, konkrete Schritte zur Gewalt- und Drogenprävention, Stärkung der Methodenkompetenz durch den Methodenplan.
Wichtig ist auch das Klima der Schule: Selbstverpflichtung wurde hier als ein höheres Gut erachtet als das Einhalten von gesetzten Vorschriften. So wurde die Hausordnung als Vertrag formuliert, den jeder Schüler unterschreibt. Mit ihm verpflichtet er sich auch zur aktiven Mitgestaltung des Klassen- und Schullebens.
Eltern helfen, wenn die Probleme schwieriger werden. So wurde zum Beispiel ein Preis vom Förderverein für die schönste Gestaltung des Klassengartens ausgesetzt und der Schulleiter gibt einen Wandertag dazu. Natürlich gibt es auch an der Elsa-Brändström-Schule - wie überall - nicht nur Lobenswertes, sondern auch Kritikwürdiges. Wichtig ist es dann, diese kritischen Stimmen zu hören. Schülerverwaltung, Schülerzeitung und Schülerrat finden Verständnis bei der Schulleitung, wenn es um Verbesserungen geht. Eltern schätzen die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Auch Konflikte zu lösen will gelernt sein, deshalb hat die Elsa-Brändström-Schule als eine der ersten Schulen ein Lernprogramm zu Konfliktlösungsstrategien aufgelegt und Konfliktlotsen ausgebildet.

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