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Alle Kunst ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken.

Friedrich von Schiller

Auf dreieinhalb Jahre Erfahrung können wir mittlerweile zurückblicken, seit sich die Elsa zur Kooperation mit dem Niedersächsischen Staatstheater entschieden hat und Partnerschule geworden ist. Längst sind die Schülerinnen und Schüler damit vertraut, mindestens einmal pro Jahr eine Sparte, wie Theater, Ballett, Musiktheater oder Oper, zu besuchen. Bis zum Abitur wird jedem/r Schüler/in garantiert, alle Sparten und die drei Spielstätten Schauspielhaus, Ballhof und Oper kennengelernt zu haben.
Kulturelle Partizipation und Urteilsbildung prägt das Schulprofil der Elsa-Brändström-Schule und ist aus unserem Schulleben nicht mehr wegzudenken. Dies spiegelt sich auch in den Meinungen der Schüler/innen wider:

„Ich finde das Projekt sehr gut, denn ohne das Projekt würde man die verschiedenen Formen des Theaters nicht so früh kennenlernen. Deshalb stellt es für mich eine kulturelle Bereicherung dar.“ (Henrik Nerenz, 9C)

„Für mich ist das Partnerschaftsprojekt eine gelungene kulturelle Bildungsmöglichkeit unserer Schule, da wir dadurch mehr allgemeine Bildung auch außerhalb der Schule garantiert bekommen. Auch sprechen mich Ballettvorführungen sehr an, besonders, wenn man den Vergleich mit einem im Unterricht gelesenen Buch ziehen kann.“ (Lucia Ellermann, 10A)

„Ich finde das Partnerschaftsprojekt sehr gut, weil wir so verschiedene Dinge, wie das Ballett, die Oper oder das Theater, erleben können. Gerade für Schüler, die von zu Hause aus wenig damit zu tun haben oder die nicht so viel Geld zur Verfügung haben, ist das Projekt toll.“ (Mara Schrader, 10A)

„Man bekommt eine Vorstellung davon, wie es z.B. in einer Oper ist. Wenn man gemeinsam dort hingeht, stärkt das auch den sozialen Zusammenhalt, weil man gemeinsame Erfahrungen macht.“ (Sina Lohe, 12. Jg.)

„Ich bin begeistert von den Besuchen, da unter anderem meine Großmutter mich in die kulturellen Genüsse Hannovers eingeführt hat. Dementsprechend war ich glücklich, als ich von den Besuchen erfuhr und ich dazu das Angebot des Theater-Abos genießen durfte.“ (Elisa Nolte, 12. Jg.)

„Das kulturelle Profil unserer Schule hat für mich persönlich großen Wert, da man nicht nur ein künstlerisches Abendprogramm vergünstigt bekommt, sondern sich auch gezielt mit dem Werk auseinandersetzt und somit kulturelles Bewusstsein von Schülern gefördert wird.“ (Laura Merkel, 12. Jg.)

„Das kulturelle Profil bietet die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln und beeindruckende Momente hautnah miterleben zu dürfen. Man setzt sich mit menschlichen Verhaltensweisen auseinander und lernt nebenbei, wie man sich während eines Theaterbesuchs benehmen sollte. Das Projekt bereitet einen auf das zukünftige Leben vor.“ (Michelle Payet, 12. Jg.)

Die positive Bewertung der Schüler/innen dokumentiert eindrucksvoll den hohen Stellenwert, den das Partnerschaftsprojekt genießt und inwieweit das kulturelle Profil im Selbstverständnis der Schülerschaft verankert ist.
Eine überaus positive Bilanz nach dreieinhalb Jahren, zu der die ausnehmend kooperative und freundliche Zusammenarbeit mit den Häusern Schauspiel und Oper in erheblichem Maße beiträgt. Den beiden Häusern gilt an dieser Stelle unser herzlicher Dank!

Cornelia Manegold, OStR‘
Juli 2017