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Schulprogramm

der Elsa-Brändström-Schule

Werte - Wissen - Entfaltung


Beschluss der Gesamtkonferenz vom 5. Dezember 2011
und Fortschreibung nach den
Beschlüssen der Gesamtkonferenzen vom 4. Dezember 2013 und vom 20. Juni 2016



Die Elsa-Brändström-Schule

Die Elsa-Brändström-Schule entstand im Jahr 1954 aus der Teilung der Wilhelm-Raabe-Schule. Sie startete mit 850 Schülerinnen als reine Mädchenschule und ohne eigenes Gebäude.

Namensgeberin der Schule wurde Elsa Brändström (1888 – 1948), deren Wirken durch ihren lebenslangen und selbstlosen humanitären Einsatz für die Opfer zweier Weltkriege - insbesondere für Kriegsgefangene und für Kinder -  gekennzeichnet war. Ganz im Sinne Elsa Brändströms übernahm damals jede Klasse die Patenschaft für eine mittellose Familie, einen Kranken oder eine andere bedürftige Person. Mit diesem sozialen Engagement wurde eine Tradition begründet, die heute noch Bestandteil des Profils der Schule ist.

1960 wurde mit dem Bau des jetzigen Schulgebäudes begonnen. 1963 konnte die Schule dann aus der Wilhelm-Raabe-Schule in ihr neues Zuhause an der Elkartallee (seit 2015 Hilde-Schneider-Allee) umziehen.
1971 nahm die Elsa-Brändström-Schule die ersten Jungen an die Schule auf.
1973 wurde die Reformierte Oberstufe mit dem Kurssystem eingeführt.
1976 verlor die Elsa-Brändström-Schule durch Einführung der Orientierungsstufe die Jahrgänge fünf und sechs.
2001 wurden der baufällige Pavillon abgerissen und  - ermöglicht durch die großzügige Spende Henning von Burgsdorffs -  2002 durch den neuen Oberstufentrakt ersetzt.
2004 konnten nach Auflösung der Orientierungsstufen die Jahrgänge fünf und sechs wieder an der Elsa-Brändström-Schule aufgenommen werden. Da die Schülerzahl damit um fast 300 Schülerinnen und Schüler anwuchs, wurde die Außenstelle am Altenbekener Damm eingerichtet.

In den Jahren 2004 bis zum Doppelabitur des Jahres 2011 bewältigte die Elsa-Brändström-Schule eine Vielzahl bildungspolitischer Reformen: Hierzu zählten neben der pädagogisch anspruchsvollen Integration der Fünft- und Sechstklässler in das Gymnasium vor allem die Einführung des Zentralabiturs, die Umstellung der Lehrpläne auf das Abitur nach 12 Schuljahren, die Neuorganisation der Mittelstufe sowie die Umstellung der Oberstufe auf das Profilsystem.

Durch den damit verbundenen Verlust langjähriger Alleinstellungsmerkmale, wie es die D-Zug-Klasse und das Angebot von Französisch als erster Fremdsprache waren, galt es in dieser Phase, das Profil der Elsa-Brändström-Schule neu zu gestalten.

Von Januar 2009 bis zum Sommer 2010 wurde die Elsa-Brändström-Schule in den Räumlichkeiten der ehemaligen Pädagogischen Hochschule untergebracht. In dieser Zeit wurde das Stammgebäude an der Elkartallee komplett saniert. Zusätzliche Räume und eine Mensa wurden geschaffen.
Im Sommer 2010 erfolgte die Rückkehr in die neue „alte“ Elsa. Die Außenstelle konnte nun aufgelöst werden.
Mit dem Schuljahr 2011/2012 wurde der Ganztagsbetrieb als offene Ganztagsschule aufgenommen.
Im Sommer 2016 konnten die seit den 90‘er Jahren brachliegenden Außensportanlagen der Schule durch eine Kooperation mit dem Sportverein VfL Eintracht saniert und wieder in Betrieb genommen werden.

Der Einzugsbereich unserer Schülerschaft liegt vor allem in der Südstadt und im Südosten Hannovers. Aufgrund der Profilbildung der Schule mit dem besonderen Angebot von Frühfranzösisch und einem breiten Oberstufenangebot kommen aber Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Stadtbereich an die Elsa-Brändström-Schule.

Das Gebäude der Schule am Rande der Eilenriede passt in seiner Helligkeit und Transparenz zu den pädagogischen Zielen der Elsa-Brändström-Schule. Es fördert in seiner baulichen Form ein freundliches, aufgeschlossenes Umgehen miteinander und gibt kreativem Mitgestalten Raum.

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Grundsätze und Entwicklungsschwerpunkte

Leitbild und Schullogo

Die Elsa-Brändström-Schule setzt es sich zum Ziel, über eine solide fachlich-methodische Kompetenz hinaus auch die soziale Kompetenz zu fördern. Diese stellt für uns eine unent-behrliche Grundlage sowohl des gesellschaftlichen Miteinanders als auch eines selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Lebens dar.
Deshalb erwarten und fördern wir ein Engagement, das Leistungsbereitschaft, verantwortungsvolles Handeln, Fairness im Umgang mit anderen, aber auch den persönlichen Einsatz für soziale Projekte umfasst.
(Gesamtkonferenzbeschluss vom 17.03.2010)

Das Schullogo der Elsa-Brändström-Schule ist in diesem Zusammenhang mehr als ein einfaches Erkennungsmerkmal. Von seiner  Entstehungsgeschichte und Aussageabsicht her symbolisiert es Gemeinschaftsgefühl und Zielsetzungen der Schule.

Das Logo entstand aus einer Initiative der Schülervertretung heraus. Unterstützt wurden Schülerschaft und Schule dabei von Vanessa Knoll, die als ehemalige Schülerin der Elsa-Brändström-Schule ihre Erfahrungen mit der „Elsa“ in die Abschlussarbeit ihres Grafik-Design-Studiums an der Fachhochschule Hildesheim einbrachte.
Der Schriftzug „ebs“ steht im Zentrum dieses Logos. Die Typografie baut auf drei sich berüh-renden Kreisen auf, wobei jeder Buchstabe an einer Stelle geöffnet ist. Symbolisch steht dies für die „runde“ Gemeinschaft der Schule, die aber trotzdem offen für Neues und Einflüsse von außen ist sowie neue Schüler herzlich willkommen heißt.
Der Vogel „Ström“ bildet optisch die Verlängerung der Diagonalen des „s“ und verwandelt sie somit in eine symbolische Sprungschanze. Er befindet sich gerade im Abflug und startet nach oben rechts, weg vom Logo, was diesem Dynamik verleiht. So scheint der Ström durch die entstandene Diagonale aus dem Schriftzug herauszufliegen, was direkt auf die Schüler übertragen werden kann, die am Ende ihrer Schullaufbahn aus der Elsa-Brändström-Schule in die Welt hinaus „fliegen“.

Die zwei Flügel und die Schwanzfeder des Ströms symbolisieren die drei Schwerpunkte des Lebens und Lernens an der Elsa-Brändström-Schule:

Werte
Neben der Vermittlung fachlicher Kompetenz sieht die Elsa-Brändström-Schule ihre Aufgabe darin, ihre Schülerinnen und Schüler zu sozial verantwortungsvollen, selbstständigen und engagierten Menschen zu erziehen. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen sich der Rechte und Pflichten in einer Gemeinschaft bewusst werden und das Miteinander in gegenseitiger Rücksichtnahme und Solidarität gestalten.

Wissen
Die Elsa-Brändström-Schule möchte eine nachhaltige Bildung und eine gute Ausbildung vermitteln. Gerade in Zeiten zentraler Abschlussprüfungen, die an den Gymnasien als Zentralabitur erfolgen, ist der Erwerb gesicherter fachlicher Grundlagen von elementarer Bedeu-tung.
Deshalb legt die Elsa-Brändström-Schule ihre Schülerinnen und Schüler nicht frühzeitig auf bestimmte Profile fest. Sie vermittelt in der Mittelstufe auf der Basis eines kompetenten Fachunterrichts solide Grundlagen in allen Fächern, ergänzt durch neigungsbezogene Vertiefungsmöglichkeiten. Auf dieser Grundlage können die Schülerinnen und Schüler im Rah-men des vielfältigen Angebots aller fünf Oberstufenprofile dann später eigene Schwerpunkte setzen.

Entfaltung
Die Entfaltung der Persönlichkeit bedarf eines motivierenden und auf gegenseitige Achtung aufbauenden Umfeldes. Alle an der Schule Beteiligten versuchen deshalb einen Lern- und Lebensraum zu schaffen, in dem jeder Schüler in seiner ganzen Persönlichkeit wahrgenom-men wird und in dem individuelle Interessen Förderung erfahren.

Das Schullogo veranschaulicht den Prozess des „Flügge-Werdens“. Im übertragenen Sinne sollen den Schülern an der Elsa-Brändström-SchuleFlügel wachsen, sie sollen ihr Potential entfalten, damit sie am Ende ihrer Schullaufbahn gut vorbereitet in das weitere Leben starten können.
Dies steht ganz in der Tradition Elsa Brändströms und ihrer Botschaft: „Erziehung ist, das Lebendige im Kind zu entwickeln.“
(Gesamtkonferenzbeschluss vom 06.12.2010)

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Schulcharta

Zur Förderung des Zusammenlebens und des gemeinsamen Arbeitens an der Elsa-Brändström-Schule ist es wichtig, dass sich alle am Schulleben Beteiligten - Schülerinnen und Schüler, Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrerinnen und Lehrer - bewusst machen, auf welchen Grundlagen und gemeinsamen Werten und Zielen unser schulisches Zu-sammenleben neben den rechtlichen Vorgaben, wie sie im Grundgesetz oder dem Nieder-sächsischen Schulgesetz und den nachgeordneten Erlassen festgesetzt sind, basiert.

An der Elsa-Brändström-Schule fühlen wir uns folgenden Maximen besonders verpflichtet:

Es ist Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu sozial verantwortungsvollen, engagierten, mün-digen Bürgerinnen und Bürgern zu erziehen, die aktiv am politischen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen und es gestalten können.Eine offene und tolerante, von gegenseitigem Respekt geprägte Haltung wird von allen am Schulleben Beteiligten erwartet.

An der Elsa-Brändström-Schule hat der Erziehungsauftrag der Schule einen hohen Stellen-wert. Verantwortungsgefühl und Selbstständigkeit sind für uns ebenso bedeutend wie die Fähigkeit, Kritik und Selbstkritik zu entwickeln und angemessen zu äußern. Zur Erziehung gehört für uns auch, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, Kritik zu ertragen und ange-messen mit ihr umzugehen.

Offenheit und Fairness im Umgang miteinander werden von allen am Schulleben Beteiligten erwartet. Das verlangt auch, den anderen in all seinen individuellen Stärken und Schwächen zu respektieren, mit Problemen und Konflikten offen umzugehen und diese gewaltfrei und konstruktiv zu lösen. Das beinhaltet nicht nur eine Absage an körperliche, sondern auch an verbale und andere Formen der Gewalt. Der Umgang mit Erfolgen und Misserfolgen, die Einübung notwendiger Regeln zum Sozialverhalten und die Übernahme sozialer Verantwor-tung gehören auch im Sinne der Namensgeberin zur Tradition unserer Schule.

Daraus ergibt sich, dass der Unterricht in allen Fächern nicht nur auf den Erwerb rein fach-bezogener Kompetenzen, sondern auch auf Personal- und Sozialkompetenz abzielen muss. Gegenseitige Hilfe und Engagement für das Schulleben sind Beispiele für Sozialkompetenz. Ein funktionierendes Schulleben erfordert auch gegenseitigen Informationsaustausch zwi-schen allen am Schulleben Beteiligten. Wir fordern Leistung. Diese Forderung geht einher mit der Förderung unserer Schülerinnen und Schüler durch den Einsatz moderner, altersge-mäßer Methoden. Unser Ziel ist die Studierfähigkeit unserer Schülerinnen und Schüler unter frühzeitiger Berücksichtigung der Reflexion über den weiteren persönlichen Werdegang. Das Erreichen dieses Zieles setzt einerseits die Lern- und Leistungsbereitschaft seitens der Schüler und das Engagement der Lehrkräfte voraus und fordert andererseits auch die Eltern in ihrer erzieherischen Verantwortung.Die Vermittlung einer breiten Allgemeinbildung und das Gewöhnen an selbstständiges und selbstbestimmtes Lernen sind für uns unverzichtbare Voraussetzungen für die Entwicklung der Persönlichkeit unserer Schülerinnen und Schüler. Zur Persönlichkeitsentwicklung gehört für uns die Förderung der kognitiven, emotionalen und kreativen Fähigkeiten.

Unsere Schülerinnen und Schüler sollen aufgeschlossen durch die Welt gehen. Als Europa-schule legen wir auf enge Kontakte zu Schulen im Ausland großen Wert.

Wir an der Elsa-Brändström-Schule sehen es als unsere Aufgabe an, eine aufgeschlossene, positive Einstellung zu schulischen und außerschulischen Angeboten, seien es kulturelle, politische, berufsorientierende, sportliche, ökonomische, ökologische oder andere, zu wecken und zu fördern. Hierzu sind die Wahrnehmung entsprechender Angebote und die kritische Auseinandersetzung mit ihnen unabdingbar.Alle, die wir am Schulleben an der Elsa-Brändström-Schule beteiligt sind - Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - bleiben aufgefordert, ein Klima zu schaffen, das zur Identifikation mit unserer Schule beiträgt, indem es Freude am Lernen und an der Leistung ebenso fördert wie außerunterrichtliches Engagement.
(Gesamtkonferenzbeschluss vom 29.04.2004)

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Weiterentwicklung der Schule

Das Jahr 2004 markierte eine wichtige Schnittstelle in der Entwicklung der Gymnasien und damit auch in der Entwicklung der Elsa-Brändström-Schule. Mit der Auflösung der Orientie-rungsstufen, dem Umarbeiten der Lehrpläne auf Kerncurricula und Kompetenzorientierung, der Einführung von Profiloberstufe und Zentralabitur sowie der Umstellung auf das Abitur nach 12 Schuljahren („G 8“) fanden an den Gymnasien umfangreiche strukturelle Verände-rungsprozesse statt, die im Sommer 2011 mit dem Doppelabitur weitgehend abgeschlossen wurden.

In den ersten Jahren forderte die Schulstrukturreform mit der (Um-) Gestaltung der äußeren Rahmenbedingungen von den Lehrkräften und in den verantwortlichen Gremien alle Kräfte.
Im Schuljahr 2006/2007 wurde zunehmend deutlich, dass punktuelles Handeln, z. B. bei Entscheidungen über schulische Angebote, Regeln des Zusammenlebens oder Verbesserungen der Arbeit der Außenstelle, keine nachhaltigen Lösungen brachte. Insbesondere die Gespräche im damaligen Gemeinsamen Ausschuss zeigten, dass sich die Schule wieder ihrer Identität und der gemeinsamen Verantwortung vergewissern musste. Auch aus Sicht des Kollegiums und der Schulleitung waren eine Standortbestimmung, das Formulieren einer zukunftsfähigen Gesamtkonzeption und darauf aufbauend die Formulierung konkreter Hand-lungsziele unverzichtbar.

Als Initialveranstaltung fand vor Schuljahresbeginn 2007/2008 eine schulinterne Lehrerfort-bildung unter Heranziehung externer Beratung statt. Die daran anknüpfenden Arbeitsgruppen brachten viele (scheinbar) kleine Verbesserungen für den Schulalltag.
Außerdem fand im April 2008 eine SEIS (=SelbstEvaluationInSchulen)-Befragung statt, um als Anregung für die zukünftige Schulentwicklung unsere interne Analyse durch eine qualifizierte Außensicht zu ergänzen.
Eine wichtige Erkenntnis dieser ersten Phase war auch, dass erfolgreiche Schulentwick-lungsarbeit eine zentrale Steuergruppe erforderlich macht. Nur so können Überschneidungen verhindert, Verbindlichkeit gesichert und ein besserer Informationsfluss in Kollegium und Schulöffentlichkeit gewährleistet werden.

Auf Grund unserer Erfahrungen dieser ersten Schulentwicklungsphase erfolgte in den Schul-jahren 2008/2009 bis 2010/2011 die Gestaltung des zweiten Zyklus systematischer und pro-fessioneller:
Unter koordinierender Leitung der neu gegründeten Steuergruppe wurden auf Grundlage der SEIS-Ergebnisse Arbeitsaufträge für Projektgruppen beschlossen. Mit den Schwerpunkten „Leistungsanforderungen und Leistungsbewertung“ sowie „Vertretungsstunden“ rückte dabei die Qualität des Unterrichts in den Vordergrund. Hinzu trat als drittes Projekt die wichtige Fortführung der Arbeit am „Schulprofil“ aus der ersten Schulentwicklungsphase, welche mit der Formulierung des Schulprogrammes auf der Gesamtkonferenz vom 5. Dezember 2011 seinen Abschluss fand.

Die Schulinspektion vom 21. – 24.09.2009 bestätigte uns in unserer Arbeit, denn gerade in den Bereichen, die nach unserer Auffassung für eine gute Schule wichtig sind, wurden der „Elsa“ eindeutige Stärken attestiert: Unsere Schülerinnen und Schüler erzielen gute Lerner-folge und unser Schulklima ist von Respekt und Achtung geprägt.
Eine konstruktive Lernatmosphäre, in der Lehrkräfte das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler unterstützen und diese ermutigen, ist an der Elsa-Brändström-Schule in hohem Maße gegeben. Ebenso wird an unserer Schule die Lehrerrolle sehr lernwirksam und positiv wahrgenommen. Das Schlüsselkriterium „Pädagogisches Klima“ trägt dabei mit der maxima-len Bewertungsstufe ‚4’ deutlich zur Stärkung der Schulqualität bei.

Im dritten Schulentwicklungszyklus der Schuljahre 2011/2012 bis 2013/2014 stand ebenfalls die Optimierung von unterrichtlichen und in pädagogischen Belangen im Mittelpunkt:
Die Erprobung des Differenzierten Doppelstundenmodells an unserer Schule wurde evaluiert. Dabei zeigte sich ein hohes Maß an Akzeptanz bei allen beteiligten Gruppen. Das Me-thodenkonzept der Schule und die Dokumentation der individuellen Lernentwicklung wurden in Richtung höherer Praxistauglichkeit weiterentwickelt. Hinzu traten die im Schulprogramm festgeschriebene Implementierung des Programms „Lions Quest: Erwachsen werden“ sowie die Organisation und Auswertung einer erneuten SEIS-Befragung zur Standortbestimmung und als Impulsgeber für den folgenden Schulentwicklungszyklus.

Für den vierten Schulentwicklungszyklus der Schuljahre 2014/2015 und 2015/2016 be-schloss die Gesamtkonferenz vom 4. Dezember 2013 als Fortschreibung des Schulpro-grammes die zukünftigen Schwerpunkte.
Eine Anregung aus der SEIS-Befragung ist die genauere Betrachtung der Situation unserer Jahrgänge 8 bis 10, da in dieser Altersgruppe ein hohes Maß an Schulunlust sichtbarwurde. Nachdem wir in den vergangenen Jahren in unserer pädagogischen Arbeit den Schwerpunkt eher auf die jüngeren Jahrgänge gelegt hatten, ist dies eine sinnvolle Akzentuierung. Die Untersuchung und Weiterentwicklung der Lernkultur, also des Arbeitsverhaltens der Schüle-rinnen und Schüler sowie der Wertschätzung durch die Lehrkräfte, ist Gegenstand der Arbeit einer weiteren Projektgruppe.
Das Doppelstundenmodell erfordert ein hohes Maß an Methodenkompetenz auf Seiten der Lehrerinnen und Lehrer. Eine schulinterne Lehrerfortbildung soll in diesem Bereich eine wei-tere Professionalisierung ermöglichen. Mit dem Projekt „Gesundheitskonzept für Lehrkräfte“ reagiert die Schule auf die gestiegenen Anforderungen und Belastungen, denen sich die Lehrerschaft an unserer Schule stellt.
(Gesamtkonferenzbeschluss vom 04.12.2013)

Die Schwerpunkte des fünften Schulentwicklungszyklus für die Schuljahre 2016/2017 und 2017/2018 wurden nach Vorarbeit des Schulvorstands auf der Gesamtkonferenz vom 20.06.2016 verabschiedet. Mehrere dort initiierte Projektgruppen befassen sich im Rahmen der Schulentwicklung mit den Details der Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Schuljahren, um die damit verbundenen Gestaltungsspielräume für eine sinnvolle Ausschärfung des Schulprofils zu nutzen.
Wichtige Fragen sind dabei, ob der durch die neue Stundentafel vorgegebene hohe Umfang an Epochalunterricht in der Mittelstufe durch eine sinnvolle schulinterne Stundentafel verrin-gert werden kann. Hierdurch könnte neben einer fachlichen Akzentuierung durch die Ver-meidung häufiger Lehrerwechsel die pädagogische Arbeit gestärkt werden.
Soll das Fach Darstellendes Spiel als gleichberechtigtes Fach neben Kunst und Musik in der Oberstufe eingeführt werden? Bleibt es bei der Verbindlichkeit der 2. Fremdsprache im 11. Jahrgang, d.h. in der Einführungsphase der Oberstufe? Oder soll alternativ die Möglichkeit eines Wahlbereichs geschaffen werden und wie könnte dieser aussehen? Es gibt eine Fülle von Gestaltungsmöglichkeiten!
Außerdem gilt es das Kursangebot in der Qualifikationsphase, d.h. in den Jahrgängen 12 und 13, den neuen Vorgaben für die Oberstufe anzupassen und dabei ein klares Profil der Elsa-Brändström-Schule im Auge zu behalten. Auch Die Rahmenbedingungen für Seminarfach und Facharbeit werden sich ändern, so dass hier eine Neukonzeption erforderlich ist.
Auch der Fahrtenplan, der aufgrund der Aussetzung der Schulfahrten ohnehin bunt durchei-nander gewürfelt ist, ist vor dem Hintergrund der 13-jährigen Schulzeit zu überprüfen und zu erneuern. Neben der Frage, in welchen Jahrgängen unsere Schülerschaft auf Klassen- und Studienfahrten geht, spielen auch inhaltliche Fragen eine Rolle. Dabei gilt es insbesondere bei den Studienfahrten den Bildungsanteil durch eine klare Konzeption zu stärken.
Nur die vierte Projektgruppe des neuen Schulentwicklungszyklus befasst sich mit einem Be-reich, der unabhängig vom Wechsel nach „G9“ ist. Hierbei geht es um die Weiterentwicklung unseres Präventionskonzeptes unter besonderer Berücksichtigung des sozialen Verhaltens im Netz. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigten, dass der Bereich verantwortlicher Medi-ennutzung gerade für die jüngeren Jahrgänge 5 und 6 konzeptionell gestärkt werden muss.

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Pädagogische und unterrichtliche Konzepte

Fachliche Schwerpunkte in der Mittelstufe und in der Oberstufe

Die Elsa-Brändström-Schule möchte eine nachhaltige Bildung und eine gute Ausbildung vermitteln. Gerade in Zeiten zentraler Abschlussprüfungen, die an den Gymnasien als Zentralabitur erfolgen, ist der Erwerb gesicherter fachlicher Grundlagen von elementarer Bedeutung.

Deshalb legt die Elsa-Brändström-Schule ihre Schülerinnen und Schüler nicht frühzeitig auf bestimmte Profile fest. Sie vermittelt in der Mittelstufe auf der Basis eines kompetenten Fachunterrichts solide Grundlagen in allen Fächern, ergänzt durch neigungsbezogene Vertiefungsmöglichkeiten. Auf dieser Grundlage können die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Angebots aller fünf Oberstufenprofile dann später eigene Schwerpunkte setzen.

Die Schule kümmert sich einerseits intensiv um schwächere Schülerinnen und Schüler, u. a. durch ein Methoden- und Förderkonzept. Sie fordert andererseits die leistungsstarken Schüler durch vielfältige Möglichkeiten: So gibt es die Möglichkeit Französisch bereits im Jahrgang 5 zu beginnen, in der Sprachenklasse drei Fremdsprachen zu erlernen, Sprachdiplome zu erwerben, an Wettbewerben teilzunehmen oder die Möglichkeit, sich im breiten Angebot der Arbeitsgemeinschaften von Chor, Orchester und Theater über Sport bis hin zu sozialem Engagement in die Schule einzubringen. Projektarbeit und eigenständiges Arbeiten von Schülerinnen und Schülern sowie die Bearbeitung von fachübergreifenden Fragestellungen ist in vielen Bereichen eine Selbstverständlichkeit, der Schwerpunkt bleibt aber ein an der jeweiligen Fachmethodik orientierter Fachunterricht.

Bildungsangebote und Sprachenfolge an der Elsa-Brändström-Schule

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Entwicklung der sozialen Fähigkeiten, Beratung, Konfliktschlichtung

Im Zentrum der Einführungswoche sowie der Projektwoche im fünften Jahrgang steht die pädagogische Arbeit mit der jeweiligen Klasse im Interesse der Förderung einer guten Klas-sengemeinschaft.
Ferner setzt die Elsa-Brändström-Schule auf eine Stärkung der Schülerpersönlichkeiten und eine frühzeitige Schulung der Kinder in eigenständiger Konfliktbearbeitung. In diesem Sinne wird in den Klassen 5-7 mit Elementen des Programms „Lions Quest: Erwachsen werden“ gearbeitet und im Laufe des 5. Schuljahres der Klassenrat eingeführt (Verfügungsstunde im 5. Schuljahr). Eine deutliche Stärkung der Arbeit mit diesem Programm wird durch die Teil-nahme weiterer Kolleginnen und Kollegen an den entsprechenden Qualifizierungsmaßnah-men und die Implementierung eines Gesamtkonzeptes angestrebt.

An einer großen Schule sind Konflikte oder persönliche Krisen nie auszuschließen. Für gra-vierende Fälle hat an der Elsa-Brändström-Schule die kompetente Unterstützung durch Be-ratungslehrkräfte und Konfliktschlichter eine lange Tradition.

Der Arbeitsschwerpunkt der Beratungslehrkräfte liegt vor allem in der Einzelfallhilfe und der damit zusammenhängenden Beratung von Schülerinnen, Schülern, Eltern und Lehrkräften. Viele der hier aufgenommenen Problembereiche überschreiten den Erfahrungshorizont der Klassenlehrkräfte. Auch zeigt sich immer wieder, dass der besondere Rahmen des Bera-tungsgesprächs – ein spezifischer Raum, eine Vertrauensperson, die unparteiisch ist und die sich an die Leitlinie der Verschwiegenheit hält, sowie ein zeitlicher Rahmen, der das „Zwi-schen-Tür-und-Angel-Gespräch“ deutlich überschreitet – eine Offenheit ermöglicht, die von-nöten ist, um wirklich helfen zu können.
Grundsätzlich übernehmen die Beratungslehrerkräfte keine therapeutischen Aufgaben. Sie arbeiten mit den Schulpsychologen und mit außerschulischen Institutionen wie unterschiedli-chen Beratungseinrichtungen, dem Kommunalen Sozialdienst (KSD) und Kinderschutzzen-tren zusammen.
Neben der Einzelfallhilfe nehmen die Beratungslehrkräfte sich für einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren je einen aktuell relevanten Problemkomplex vor, zu dem sie ein Konzept erar-beiten, welches sie in der Schule zu verankern versuchen.

Bei den Konfliktschlichtern handelt es sich um Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8 bis 12, die nach dem Modell der Mediation ausgebildet worden sind. Diese Schüler vermitteln zwischen zwei Streitparteien, arbeiten mit ihnen zusammen heraus, warum es zu dem Konflikt gekommen ist, wo die Unterschiede in den Interessen der beiden Parteienliegen und vor allem, welche Möglichkeiten es gibt, dass beide zukünftig besser miteinander umgehen können. Das Ergebnis wird in einem Vertrag niedergeschrieben.
Ein wichtiger Schwerpunkt neben der Ausbildung ist die regelmäßige Supervision, das heißt, der regelmäßige Austausch der Streitschlichtergruppe über aktuelle Fälle in den gemeinsa-men Arbeitsgruppensitzungen und in Wochenendworkshops.

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Förderkonzept

Im fünften Schuljahr ist es von zentraler Bedeutung, unseren Schülerinnen und Schülern optimale Startchancen in der neuen Schule zu eröffnen. Die unterschiedlichen Kenntnisstän-de aus den verschiedenen Grundschulen müssen angeglichen werden. Deshalb wird an der Elsa-Brändström-Schule in diesem Jahrgang in den Grundlagenfächern Deutsch, Mathema-tik und Englisch jeweils eine Stunde Förderunterricht durch Lehrkräfte erteilt.

Darüber hinaus gibt es an der Elsa-Brändström-Schule das bewährte Förderkonzept „Schüler für Schüler“, in welchem das soziale Engagement und die fachliche Kompetenz unserer Schülerschaft zum Tragen kommen.
Im Rahmen dieses Förderprogramms werden Nachhilfestunden für Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. (in Einzelfällen auch der 8.) Klassen in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch sowie je nach Bedarf auch in weiteren Fächern angeboten. Dieser Zusatzunterricht wird auf freiwilliger Basis von Oberstufenschülerinnen und –schülern der Jahrgänge 11 bis 12 unserer Schule jeweils in der 7. Stunde erteilt und zentral von einer Lehrkraft koordiniert. Dieser sehr individuell gestaltete Förderunterricht erfolgt in Kleingruppen von zumeist zwei bis drei Kindern.

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Studien- und Berufswahlorientierung

Der berufswahlvorbereitende Unterricht an der EBS ist integriert in den Unterricht des Faches Politik-Wirtschaft und wird von der Fachgruppe fortlaufend evaluiert und ergänzt. Unterstützt wird die Berufswahlorientierung durch die Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Arbeit. Die folgenden Schwerpunkte sind gegeben:

Klasse 9 „Einstieg in die Thematik“: Vorbereitung des Betriebspraktikums

Klasse 10 „Betriebspraktikum und Projekttage“: Durchführung des Betriebspraktikums

Projekttage zur Berufsorientierung:

  • mit umfangreichen Informationen zum Hochschul-, Auslands und Fachhochschulstudium sowie zum dualen Studium,
  • mit der Vorstellung  ausgewählter Berufe durch Eltern, Ehemalige etc.,
  • mit einem Bewerbungstraining und
  • mit Vorträgen zum Thema Ausbildung aus verschiedenen Berufsfeldern von ausgewählten Unternehmen

Besuch von Ausbildungsworkshops und Besuch von Schülerberatungsmessen (optional)

Klassen 11 und 12 „Gezielte individuelle Studien- und Berufswahlorientierung“:

  • Besuch des Hochschulinfomationstages der Leibniz Universität Hannover
  • Regelmäßige Sprechstunden der Berufsberaterin der Bundesagentur für Arbeit mit Informationen zu unterschiedlichen Berufsfeldern

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Besondere Angebote

Offenes Ganztagsangebot, Arbeitsgemeinschaften und Wahlangebote

Die Elsa-Brändström-Schule ist eine offene Ganztagsschule. So wird sie den unterschiedli-chen Lebensentwürfen unserer Schülerfamilien gerecht. Jede Schülerin und jeder Schüler kann sich damit nach individuellen Bedürfnissen für eine optimale Lernsituation entscheiden.

An drei Tagen in der Woche, montags, dienstags und donnerstags, werden für die Jahrgänge 5 und 6 bis 15.30 Uhr Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen und Arbeitsgemein-schaften angeboten. Das Angebot ist freiwillig und enthält bezogen auf einzelne Tage oder Ganztagsangebote die Möglichkeit individueller Schwerpunktsetzungen.
Die Anmeldung erfolgt verbindlich für die Dauer eines halben Jahres. Die Mensa ist von Montag bis einschließlich Donnerstag mit ihrem Angebot über das Ganztagsangebot hinaus für alle Schülerinnen und Schülern der Schule geöffnet.
(Gesamtkonferenz vom 07.12.2009)

Über den Unterricht hinaus werden an der Elsa-Brändström-Schule die individuellen Fähig-keiten und Interessen unserer Schülerinnen und Schüler gefördert. Dies geschieht durch ein vielfältiges Angebot von Arbeitsgemeinschaften, wir bieten die Möglichkeit des Erwerbs von Sprachdiplomen und es gibt aus der Tradition der Schule heraus Angebote, um im sozialen Bereich Kompetenzen zu erwerben, z. B. als Konfliktlotse oder auch als Kompetenzschüler im Förderunterricht.
Im Rahmen des Oberstufenangebots ergänzen neigungsbezogene Wahlangebote den Kanon der Pflichtbelegungen.

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Frühfranzösisch und Sprachenklasse

Das breite Angebot an modernen Fremdsprachen und das besondere Angebot, Französisch bereits ab dem fünften Schuljahr erlernen zu können, haben an der Elsa-Brändström-Schule Tradition. Auch die globalisierte Arbeitswelt setzt heute Fremdsprachenkompetenz voraus. Wer am Ende von Klasse 10 bereits drei Fremdsprachen erlernt hat, ist bestens gerüstet.

In der Sprachenklasse ist es an der Elsa-Brändström-Schule möglich, in der Mittelstufe drei Fremdsprachen zu erlernen, ohne dass die Wochenstundenzahl für unsere Schülerinnen und Schüler zusätzlich erhöht wird. Da andere Fächer in den Jahrgängen 7 bis 9 deshalb zum Teil um eine Stunde gekürzt werden, richtet sich dieses Angebot eher an leistungsstarke Schülerinnen und Schüler.

Man kann also in der Sprachenklasse drei moderne Weltsprachen erlernen oder neben Englisch und Spanisch das Latinum erwerben:

  • Englisch (1. Fremdsprache als Weiterführung aus der Grundschule ab Jg. 3)
  • Französisch (2. Fremdsprache ab Jg. 5 als Frühfranzösisch oder regulär ab Jg. 6)
  • Spanisch (3. Fremdsprache ab Jg. 8)

oder

  • Englisch (1. Fremdsprache als Weiterführung aus der Grundschule ab Jg. 3)
  • Latein (2. Fremdsprache ab Jg. 6 mit dem Ziel des Kleinen Latinums oder Latinums)
  • Spanisch (3. Fremdsprache ab Jg. 8).

Eine Besonderheit der Elsa-Brändström-Schule ist es, die zweite Fremdsprache Französisch als Frühfranzösisch bereits im 5. Jahrgang beginnen zu können. Alle Erfahrungen zeigen, dass in diesem frühen Lernalter die Lernfreude und der spontane Zugang zu der neuen Sprache besonders groß sind.
(Beschluss des Schulvorstandes vom 16.03.2015)

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Bilinguale Module im Fach Kunst

Die Festigung der Fremdsprachenkompetenz erfolgt nicht nur im lehrgangsorientierten Sprachunterricht, sondern vor allem in authentischen Sprechsituationen. Deshalb wird an der Elsa-Brändström-Schule der Kunstunterricht im siebten Jahrgang durch bilinguale Module angereichert. In dieser Altersgruppe haben die Schülerinnen und Schüler bereits einen guten Grundwortschatz im Englischen erworben, sie kennen kreative Formen der Textproduktion, sind mit Übungen zum Hörverstehen vertraut  und können Sprechanlässe aller Art gut gebrauchen.
Die Spannbreite der Materialien, Werkzeuge, Techniken, Bildsorten und Gestaltungsmittel ermöglicht einen anschaulichen Unterricht auf Englisch, in dem die Kommunikationsfähigkeit  und das Verwenden der Fachbegriffe im authentischen Kontext geübt werden können. Das Thema Bildergeschichten unter Einbezug der Filmsprache bereitet z.B. sinnvoll die Rezeption von Filmszenen im Englischunterricht vor.

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Sport als Profilfach in der Oberstufe

In der Qualifikationsphase wird an der Elsa-Brändström-Schuledas Fach Sport auch als Schwerpunktfach angeboten werden (Sportprofil). Als Integrationswissenschaft bietet dieses Lernfeld die besondere Möglichkeit, in einem Theorie-Praxis-Verbund eigene Erfahrungen mit Erklärungsansätzen aus anderen Fachwissenschaften zu verknüpfen, wie z. B. der Medizin, der Biochemie, der Physik oder den Gesellschaftswissenschaften. Die fachlichen Grund-lagen für reflektiertes eigenes sportliches Handeln, aber auch für die Anleitung sportlicher Prozesse als Trainer oder Übungsleiter werden dabei erworben.

Dieses Angebot ist in erster Linie für Schülerinnen und Schüler der Elsa-Brändström-Schule gedacht. Zur Sicherung des Fortbestands der anderen Profilangebote wird nicht mehr als ein Profilkurs Sport angeboten. Voraussetzung für eine Belegung ist die Teilnahme an einem Sporttheoriekurs im zweiten Halbjahr des 10. Schuljahres.
Bei zu großer Nachfrage haben die Schülerinnen und Schüler der Elsa-Brändström-Schule Priorität vor Zugängen aus anderen Schulen. (Gesamtkonferenzbeschlüsse vom 11.01.2007)
Falls erforderlich entscheiden bei Überbelegung die Leistungen in den Fächern Sporttheorie und Biologie über die Aufnahme in den Profilkurs. Schülerinnen und Schüler mit einer man-gelhaften Leistung im Vorbereitungskurs werden nicht für den Profilkurs zugelassen.

Partnerschaft mit dem Staatstheater Hannover

In der Partnerschaft der Elsa-Brändström-Schule mit dem Staatstheater liegt ein gro-ßer Gewinn für unsere Schülerschaft. Jeder Elsa-Schüler besucht einmal im Schul-jahr verpflichtend eine Theateraufführung. Ausgesucht werden altersangemessene Stücke aus den Bereichen Schauspiel, Oper und Ballett, welche im Unterricht vor- und nachbereitet werden. Schülerinnen und Schüler die nach acht bzw. neun Gymnasialjahren unsere Schule mit dem Abiturzeugnis verlassen, werden ein hohes Maß an reflektierter kultureller Erfahrung erworben haben, welches über den herkömmlichen Fachunterricht weit hinausgeht.

(Beschluss des Schulvorstandes vom 17.03.2014 und der Gesamtkonferenz vom 28.07.2014)

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