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Elsa Brändström

in der Welt unterwegs gewesen...

(Die Texte stammen von Desiree Rieks und Niko Herwig und wurden im Rahmen der Projektwoche 2011 erstellt.)

  • Geburt: 26. März 1888 in Sankt Petersburg
  • Sie ist in den russischen Gefangenenlagern des Ersten Weltkrieges als "Engel von Sibirien" bekannt und hatte sich für die russische Armee freiwillig als Militär-Krankenschwester gemeldet.
    "Die Behörden wussten auf selbst nicht, was sie mit diesen Menschen anfangen sollten. Es gab Transporte, die nach zwei Wochen noch untern freiem Himmel auf einer Wiese lagerten." (Elsa Brändström)
  • 1918 wurde ihr von den russischen Behörden die Arbeitserlaubnis entzogen.
  • 1915 reiste sie nach Sibirien für das Schwedische Rote Kreuz. Dort sollte sie für deutsche Kriegsgefangene, die in russischem Gewahrsam waren, eine medizinische Grundversorgung einzurichten.
    "Die Gefangenen müssen empfinden, dass derjenige, der die Gaben des Heimatlandes überbringt, ein warmfühlender Mensch ist, für den jeder Gefangene eine Persönlichkeit bedeutet. Die Kunst des Verteilens ist gering gegenüber der Kunst, das Verteilen als Mittel zu gebrauchen, um die geistig vereisten, abgestumpften Seelen zum Auftauen zu bringen." (Elsa Brandström)
  • Zwischen 1919 und 1920 reiste sie mehrmals nach Sibirien und wurde wegen Spionageverdachts 1920 in Omsk verhaftet. Anschließend kehrte sie nach Schweden zurück und organisierte von dort aus Geldsammlungen für die Kriegsgefangenen.
  • 1922 ist ihr Werk "Unter Kriegsgefangenen in Russland und Sibirien 1914-1920" erschienen. Sie übernahm sie die Kuranstalt Marienborn bei Kamenz (Bezirk Dresden) und nutzte es als Arbeitssanatorium für heimkehrende Kriegsgefangene.
  • "Die größte Vergeudung unseres Lebens besteht in der Liebe, die nicht gegeben wird."
  • Sie erbaute in Mittweida im Schloss Neusorge ein Kinderheim, dass für 200 Kinder eingerichtet war. Sie betrieb es insgesamt zehn Jahre lang.
  • Elsa kümmerte sie sich ab 1920 um deutsche, die aus dem Krieg zurückkehrten.
  • 1923 heiratete sie in Schmeckwitz-Marienborn Robert Ulich, ein Pädagogik-Professor und ein christlicher Sozialer. Danach hieß sie Elsa Brändström-Ulich.
  • 1931  gründete sie die Elsa-Brandström-Werbegemeinschaft der Frauen.
  • Im Jahre 1932 ist ihre Tochter Brita am 3. Januar in Dresden zur Welt gekommen.
  • Gegen Kriegsende startete sie eine Aktion für Not leidene Kinder in Deutschland. Daraus entstanden schließlich die Organisationen "CARE International" und "CRALOG". Beide unterstützten Deutschland.
  • 1923 machte sie auf eigene Kosten eine sechsmonatige Vortragsreise in die USA. Dort wollte sie Geld für ein Kinderheim sammeln, dass sie noch im selben Jahr erbaute.
  • 1933 nahm ihr Ehemann eine Professur an der Harvard University an, und sie und ihr Mann sind in die USA gezogen.
  • 1939 eröffnet sie mit einer Gruppe von anderen Frauen den "Window Shop". Ein Restaurant als Arbeitsmaßnahme für die Flüchtlinge in Camebridge. (Der "Window Shop" wurde 1948 zu ihren Ehren in "Elsa Brandstrom Ulich Assistance Fund" umbenannt.
  • Tod: 4. März 1948 in Cambridge (Massachusetts)
  • Sie starb an Knochenkrebs. Ihre letzte Ruhestätte fand sie auf dem Nordfriedhof von Solna in Schweden.
  • Ihre Eltern kommen beide aus Schweden (Edvard Brändström, ein Berufsoffizier, und Anna Wilhelmina Eschelsson).
  • Sie besuchte das Lehrerinnenseminar in Stockholm und kehrte 1908 zu ihren Eltern nach Sankt Petersburg zurück.
  • 1913 starb ihre Mutter in Sankt Nikolai.
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