Schulchronik

Zur Geschichte der Elsa Brändström Schule

Nach der Teilung der Wilhelm Raabe Schule entstand 1954 ohne eigenes Gebäude mit 850 Schülerinnen die reine Mädchenschule: Elsa-Brändström-Schule. Ganz im Sinne Elsa Brändströms übernahm damals jede Klasse die Patenschaft für eine mittellose Familie, einen Kranken, o.ä.. Mit diesem sozialen Engagement wurde eine Tradition begründet, die auch heute noch Bestandteil des Profils der Schule ist.

1960 wurde mit dem Bau des jetzigen Schulgebäudes begonnen.
1963 konnte die Schule dann ihr neues Zuhause an der Elkartallee umziehen.
1971 nahm die Elsa-Brändström-Schule die ersten Jungen an die Schule auf.
1973 wurde die Reformierte Oberstufe mit dem Kurssystem eingeführt.
1976 verlor die Elsa-Brändström-Schule durch Einführung der Orientierungsstufe die Jahrgänge fünf und sechs.
2001 wurden der baufällige Pavillon abgerissen und - ermöglicht durch die großzügige Spende Henning von Burgsdorffs - 2002 durch den neuen Oberstufentrakt ersetzt.
2004 wurden nach Auflösung der Orientierungsstufen die Jahrgänge fünf und sechs wieder an der Elsa-Brändström-Schule aufgenommen. Da die Schülerzahl damit um fast 300 Schülerinnen und Schüler anwuchs, wurde die Außenstelle am Altenbekener Damm eingerichtet.
2009 bis Sommer 2010 wurde die Elsa-Brändström-Schule in die Räumlichkeiten der ehemaligen Pädagogischen Hochschule "ausgesiedelt". In dieser Zeit wurde das Stammgebäude an der Elkartallee komplett saniert. Zusätzliche Räume und eine Mensa wurden geschaffen.
Im Sommer 2010 erfolgte die Rückkehr in die neue "alte" Elsa. Die Außenstelle konnte nun aufgelöst werden.
Mit dem Schuljahr 2011/2012 wird der Ganztagsbetrieb als offene Ganztagsschule aufgenommen.

Das Gebäude der Schule

Das Gebäude der Schule am Rande der Eilenriede passt in seiner Helligkeit und Tranzparenz zu den pädagogischen Zielen unserer Schule. Es fördert in seiner baulichen Form ein gutes, aufgeschlossenes Umgehen miteinander und gibt kreativem Mitgestalten Raum.

Vor dem Eingang steht die Plastik "Taseo" von L. G. Schrieber: Weibliche Figuren reichen einander die Hände und stehen zusammen. Heute ist dieses Wahrzeichen der Schule zwangloser Treffpunkt unserer Oberstufenschüler.

Die Halle schuf der Architekt W. Dierschke als "Raum der Begegnung", ein Konzept, dessen Idee verinnerlicht worden ist, denn Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer treffen sich in diesem Zentrum des Schullebens zwanglos, essen die von den Eltern für den Schulvormittag lecker zubereiteten Speisen, finden sich zu Vorhaben zusammen, planen mit der Schülerverwaltung oder bestaunen die von anderen erarbeiteten Ergebnisse des Unterrichts oder der AGs. Mit der Sanierung des Gebäudes im Jahr 2010 wurde außerdem eine Mensa geschaffen. Dieser neu entstandene Gebäudeteil ist mit seiner gewellten Glasfassade nicht nur ein architektonisches Schmuckstück, sondern es bietet den Schülerinnen und Schülern auch ein vollwertiges Mittagsessen.

Die Klassenräume der Mittelstufe haben alle eigene Gärtchen, die vom Architekten als "intime Freiunterrichtsräume" im Sommer gedacht sind. Sie gehen in eine große Grünfläche mit Biotop über. Dazu wurde nach einem Entwurf der Universität Hannover der asphaltierte Schulhof Schritt für Schritt 8 Jahre lang in einen begrünten Lebensraum mit Amphitheater umgebaut. Vom Förderverein und vom Bezirksrat finanzierte Bewegungsangebote gehen auf die Bedürfnisse der jüngeren Schülerinnen und Schüler ein.

Die Aula mit der großen Bühne, mit ihrem Innenhof und den umliegenden Fachräumen wurde als großzügiges Zentrum der Schule zur kreativen Nutzung konzipiert. Die Beleuchtung und Beschallung der Aula wurde mit der Sanierung auf den neuesten Stand gebracht und lässt alle Nutzungsmöglichkeiten zu, von der Schülerfete bis zur feierlichen Abiturientenentlassung.

Die sieben naturwissenschaftlichen Fachräume wurden neuesten Erfordernissen saniert und ausgerüstet. Weitere Fachräume stehen für Musik, Kunst/Werken und für Sport (2 Hallen) zur Verfügung. Zwei zusätzliche Computerräume und freier Internetzugang in der Halle entsprechen dem zurzeit gängigen Standard. Die Klassenräume, die zunächst alle mit Overheadprojektoren ausgestattet worden sind, werden in Zukunft schrittweise mit einem Computer zur Informationsbeschaffung im Unterricht versehen.

Zur Gestaltung der Stammklassenräume der Mittelstufe werden die Schülerinnen und Schüler durch einen vom Förderverein ausgesetzten Preis für den schönsten Klassenraum motiviert. Die neuen Räume für die Oberstufe sind zum Schuljahr 2002/2003 bezogen worden. Diese Klassenräume sind wie die meisten Fachräume technisch mit allen Medien, Computern und Beamern ausgestattet worden. Zusätzlich gibt es eine Schülerarbeitsbibliothek für die Sekundarstufe II, die mit weiteren Computern und Internet-Anschluss ausgestattet ist, um ein sinnvolles selbstständiges Arbeiten zu ermöglichen.

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