Schulprogramm

Schulprogramm

der Elsa-Brändström-Schule

Werte - Wissen - Entfaltung


Beschluss der Gesamtkonferenz vom 5. Dezember 2011

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Die Elsa-Brändström-Schule

Die Elsa-Brändström-Schule entstand im Jahr 1954 aus der Teilung der Wilhelm-Raabe-Schule. Sie startete mit 850 Schülerinnen als reine Mädchenschule und ohne eigenes Gebäude.
Namensgeberin der Schule wurde Elsa Brändström (1888 – 1948), deren Wirken durch ihren lebenslangen und selbstlosen humanitären Einsatz für die Opfer zweier Weltkriege - insbesondere für Kriegsgefangene und für Kinder -  gekennzeichnet war. Ganz im Sinne Elsa Brändströms übernahm damals jede Klasse die Patenschaft für eine mittellose Familie, einen Kranken oder eine andere bedürftige Person. Mit diesem sozialen Engagement wurde eine Tradition begründet, die heute noch Bestandteil des Profils der Schule ist.

1960 wurde mit dem Bau des jetzigen Schulgebäudes begonnen. 1963 konnte die Schule dann aus der Wilhelm-Raabe-Schule in ihr neues Zuhause an der Elkartallee umziehen.
1971 nahm die Elsa-Brändström-Schule die ersten Jungen an die Schule auf.
1973 wurde die Reformierte Oberstufe mit dem Kurssystem eingeführt.
1976 verlor die Elsa-Brändström-Schule durch Einführung der Orientierungsstufe die Jahrgänge fünf und sechs.
2001 wurden der baufällige Pavillon abgerissen und  - ermöglicht durch die großzügige Spende Henning von Burgsdorffs -  2002 durch den neuen Oberstufentrakt ersetzt.
2004 konnten nach Auflösung der Orientierungsstufen die Jahrgänge fünf und sechs wieder an der Elsa-Brändström-Schule aufgenommen werden. Da die Schülerzahl damit um fast 300 Schülerinnen und Schüler anwuchs, wurde die Außenstelle am Altenbekener Damm eingerichtet.

In den Jahren 2004 bis zum Doppelabitur des Jahres 2011 bewältigte die Elsa-Brändström-Schule eine Vielzahl bildungspolitischer Reformen: Hierzu zählten neben der pädagogisch anspruchsvollen Integration der Fünft- und Sechstklässler in das Gymnasium vor allem die Einführung des Zentralabiturs, die Umstellung der Lehrpläne auf das Abitur nach 12 Schuljahren, die Neuorganisation der Mittelstufe sowie die Umstellung der Oberstufe auf das Profilsystem.
Durch den damit verbundenen Verlust langjähriger Alleinstellungsmerkmale, wie es die D-Zug-Klasse und das Angebot von Französisch als erster Fremdsprache waren, galt es in dieser Phase, das Profil der Elsa-Brändström-Schule neu zu gestalten.

Von Januar 2009 bis zum Sommer 2010 wurde die Elsa-Brändström-Schule in den Räumlichkeiten der ehemaligen Pädagogischen Hochschule untergebracht. In dieser Zeit wurde das Stammgebäude an der Elkartallee komplett saniert. Zusätzliche Räume und eine Mensa wurden geschaffen.
Im Sommer 2010 erfolgte die Rückkehr in die neue „alte“ Elsa. Die Außenstelle konnte nun aufgelöst werden.
Mit dem Schuljahr 2011/2012 wurde der Ganztagsbetrieb als offene Ganztagsschule aufgenommen.

Der Einzugsbereich unserer Schülerschaft liegt vor allem in der Südstadt und im Südosten Hannovers. Aufgrund der Profilbildung der Schule mit dem besonderen Angebot von Frühfranzösisch und einem breiten Oberstufenangebot kommen aber Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Stadtbereich an die Elsa-Brändström-Schule.
Das Gebäude der Schule am Rande der Eilenriede passt in seiner Helligkeit und Transparenz zu den pädagogischen Zielen der Elsa-Brändström-Schule. Es fördert in seiner baulichen Form ein freundliches, aufgeschlossenes Umgehen miteinander und gibt kreativem Mitgestalten Raum.

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Grundsätze und Entwicklungsschwerpunkte

Leitbild und Schullogo

Die Elsa-Brändström-Schule setzt es sich zum Ziel, über eine solide fachlich-methodische Kompetenz hinaus auch die soziale Kompetenz zu fördern. Diese stellt für uns eine unentbehrliche Grundlage sowohl des gesellschaftlichen Miteinanders als auch eines selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Lebens dar.
Deshalb erwarten und fördern wir ein Engagement, das Leistungsbereitschaft, verantwortungsvolles Handeln, Fairness im Umgang mit anderen, aber auch den persönlichen Einsatz für soziale Projekte umfasst.
(Gesamtkonferenzbeschluss vom 17.03.2010)

Das Schullogo der Elsa-Brändström-Schule ist in diesem Zusammenhang mehr als ein einfaches Erkennungsmerkmal. Von seiner  Entstehungsgeschichte und Aussageabsicht her symbolisiert es Gemeinschaftsgefühl und Zielsetzungen der Schule.

Das Logo entstand aus einer Initiative der Schülervertretung heraus. Unterstützt wurden Schülerschaft und Schule dabei von Vanessa Knoll, die als ehemalige Schülerin der Elsa-Brändström-Schule ihre Erfahrungen mit der „Elsa“ in die Abschlussarbeit ihres Grafik-Design-Studiums an der Fachhochschule Hildesheim einbrachte.
Der Schriftzug „ebs“ steht im Zentrum dieses Logos. Die Typografie baut auf drei sich berührenden Kreisen auf, wobei jeder Buchstabe an einer Stelle geöffnet ist. Symbolisch steht dies für die „runde“ Gemeinschaft der Schule, die aber trotzdem offen für Neues und Einflüsse von außen ist sowie neue Schüler herzlich willkommen heißt.
Der Vogel „Ström“ bildet optisch die Verlängerung der Diagonalen des „s“ und verwandelt sie somit in eine symbolische Sprungschanze. Er befindet sich gerade im Abflug und startet nach oben rechts, weg vom Logo, was diesem Dynamik verleiht. So scheint der Ström durch die entstandene Diagonale aus dem Schriftzug herauszufliegen, was direkt auf die Schüler übertragen werden kann, die am Ende ihrer Schullaufbahn aus der Elsa-Brändström-Schule in die Welt hinaus „fliegen“.

Die zwei Flügel und die Schwanzfeder des Ströms symbolisieren die drei Schwerpunkte des Lebens und Lernens an der Elsa-Brändström-Schule:

Werte
Neben der Vermittlung fachlicher Kompetenz sieht die Elsa-Brändström-Schule ihre Aufgabe darin, ihre Schülerinnen und Schüler zu sozial verantwortungsvollen, selbstständigen und engagierten Menschen zu erziehen. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen sich der Rechte und Pflichten in einer Gemeinschaft bewusst werden und das Miteinander in gegenseitiger Rücksichtnahme und Solidarität gestalten.

Wissen
Die Elsa-Brändström-Schule möchte eine nachhaltige Bildung und eine gute Ausbildung vermitteln. Gerade in Zeiten zentraler Abschlussprüfungen, die an den Gymnasien als Zentralabitur erfolgen, ist der Erwerb gesicherter fachlicher Grundlagen von elementarer Bedeutung.
Deshalb legt die Elsa-Brändström-Schule ihre Schülerinnen und Schüler nicht frühzeitig auf bestimmte Profile fest. Sie vermittelt in der Mittelstufe auf der Basis eines kompetenten Fachunterrichts solide Grundlagen in allen Fächern, ergänzt durch neigungsbezogene Vertiefungsmöglichkeiten. Auf dieser Grundlage können die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des vielfältigen Angebots aller fünf Oberstufenprofile dann später eigene Schwerpunkte setzen.

Entfaltung
Die Entfaltung der Persönlichkeit bedarf eines motivierenden und auf gegenseitige Achtung aufbauenden Umfeldes. Alle an der Schule Beteiligten versuchen deshalb einen Lern- und Lebensraum zu schaffen, in dem jeder Schüler in seiner ganzen Persönlichkeit wahrgenommen wird und in dem individuelle Interessen Förderung erfahren.

Das Schullogo veranschaulicht den Prozess des „Flügge-Werdens“. Im übertragenen Sinne sollen den Schülern an der Elsa-Brändström-Schule Flügel wachsen, sie sollen ihr Potential entfalten, damit sie am Ende ihrer Schullaufbahn gut vorbereitet in das weitere Leben starten können.
Dies steht ganz in der Tradition Elsa Brändströms und ihrer Botschaft: „Erziehung ist, das Lebendige im Kind zu entwickeln.“
(Gesamtkonferenzbeschluss vom 06.12.2010)

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Weiterentwicklung der Schule

Vor sieben Jahren begannen mit der Auflösung der Orientierungsstufen, dem Umarbeiten der Lehrpläne auf Kerncurricula, der Einführung von Profiloberstufe und Zentralabitur sowie der Umstellung auf das Abitur nach 12 Schuljahren („G 8“) an den Gymnasien umfangreiche strukturelle Veränderungsprozesse, die im Sommer 2011 mit dem Doppelabitur weitgehend abgeschlossen wurden. Nun gilt es, die Elsa-Brändström-Schule im Inneren weiterzuentwickeln.

Das Schuljahr 2011/2012 wird noch dem Abschluss des mit der SEIS (= Selbst Evaluation In Schulen)-Befragung 2008 eingeleiteten Schulentwicklungszyklus und der darin begonnenen Projekte dienen. Hierzu gehören die Optimierung der Abläufe in Mensa und Ganztagsbetrieb sowie die Frage, inwieweit sich das im zweiten Schuljahr der Erprobungsphase befindliche differenzierte Doppelstundenmodell bewährt hat.
Im Schuljahr 2012/13 sollte als Schnittstelle zwischen zwei Schulentwicklungszyklen dann eine erneute Standortbestimmung durch die Wiederholung der SEIS-Befragung erfolgen. Nach den vielen äußeren Reformen der Vergangenheit werden die zukünftigen Schwerpunkte vor allem in der Sicherung und Weiterentwicklung der pädagogischen und unterrichtlichen Qualität liegen.

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Pädagogische und unterrichtliche Konzepte

Fachliche Schwerpunkte in der Mittelstufe und in der Oberstufe

Die Elsa-Brändström-Schule möchte eine nachhaltige Bildung und eine gute Ausbildung vermitteln. Gerade in Zeiten zentraler Abschlussprüfungen, die an den Gymnasien als Zentralabitur erfolgen, ist der Erwerb gesicherter fachlicher Grundlagen von elementarer Bedeutung.
Deshalb legt die Elsa-Brändström-Schule ihre Schülerinnen und Schüler nicht frühzeitig auf bestimmte Profile fest. Sie vermittelt in der Mittelstufe auf der Basis eines kompetenten Fachunterrichts solide Grundlagen in allen Fächern, ergänzt durch neigungsbezogene Vertiefungsmöglichkeiten. Auf dieser Grundlage können die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Angebots aller fünf Oberstufenprofile dann später eigene Schwerpunkte setzen.

Die Schule kümmert sich einerseits intensiv um schwächere Schülerinnen und Schüler, u. a. durch ein Methoden- und Förderkonzept. Sie fordert andererseits die leistungsstarken Schüler durch vielfältige Möglichkeiten: So gibt es die Möglichkeit Französisch bereits im Jahrgang 5 zu beginnen, in der Sprachenklasse drei Fremdsprachen zu erlernen, Sprachdiplome zu erwerben, an Wettbewerben teilzunehmen oder die Möglichkeit, sich im breiten Angebot der Arbeitsgemeinschaften von Chor, Orchester und Theater über Sport bis hin zu sozialem Engagement in die Schule einzubringen. Projektarbeit und eigenständiges Arbeiten von Schülerinnen und Schülern sowie die Bearbeitung von fachübergreifenden Fragestellungen ist in vielen Bereichen eine Selbstverständlichkeit, der Schwerpunkt bleibt aber ein an der jeweiligen Fachmethodik orientierter Fachunterricht.

Bildungsangebote und Sprachenfolge an der Elsa-Brändström-Schule

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Entwicklung der sozialen Fähigkeiten, Beratung, Konfliktschlichtung

Im Zentrum der Einführungswoche sowie der Projektwoche im fünften Jahrgang steht die pädagogische Arbeit mit der jeweiligen Klasse im Interesse der Förderung einer guten Klassengemeinschaft.
Ferner setzt die Elsa-Brändström-Schule auf eine Stärkung der Schülerpersönlichkeiten und eine frühzeitige Schulung der Kinder in eigenständiger Konfliktbearbeitung. In diesem Sinne wird in den Klassen 5-7 mit Elementen des Programms „Lions Quest: Erwachsen werden“ gearbeitet und im Laufe des 5. Schuljahres der Klassenrat eingeführt (Verfügungsstunde im 5. Schuljahr). Eine deutliche Stärkung der Arbeit mit diesem Programm wird durch die Teilnahme weiterer Kolleginnen und Kollegen an den entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen und die Implementierung eines Gesamtkonzeptes angestrebt.

An einer großen Schule sind Konflikte oder persönliche Krisen nie auszuschließen. Für gravierende Fälle hat an der Elsa-Brändström-Schule die kompetente Unterstützung durch Beratungslehrkräfte und Konfliktschlichter eine lange Tradition.

Der Arbeitsschwerpunkt der Beratungslehrkräfte liegt vor allem in der Einzelfallhilfe und der damit zusammenhängenden Beratung von Schülerinnen, Schülern, Eltern und Lehrkräften. Viele der hier aufgenommenen Problembereiche überschreiten den Erfahrungshorizont der Klassenlehrkräfte. Auch zeigt sich immer wieder, dass der besondere Rahmen des Beratungsgesprächs – ein spezifischer Raum, eine Vertrauensperson, die unparteiisch ist und die sich an die Leitlinie der Verschwiegenheit hält, sowie ein zeitlicher Rahmen, der das „Zwischen-Tür-und-Angel-Gespräch“ deutlich überschreitet – eine Offenheit ermöglicht, die vonnöten ist, um wirklich helfen zu können.
Grundsätzlich übernehmen die Beratungslehrerkräfte keine therapeutischen Aufgaben. Sie arbeiten mit den Schulpsychologen und mit außerschulischen Institutionen wie unterschiedlichen Beratungseinrichtungen, dem Kommunalen Sozialdienst (KSD) und Kinderschutzzentren zusammen.
Neben der Einzelfallhilfe nehmen die Beratungslehrkräfte sich für einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren je einen aktuell relevanten Problemkomplex vor, zu dem sie ein Konzept erarbeiten, welches sie in der Schule zu verankern versuchen.

Bei den Konfliktschlichtern handelt es sich um Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8 bis 12, die nach dem Modell der Mediation ausgebildet worden sind. Diese Schüler vermitteln zwischen zwei Streitparteien, arbeiten mit ihnen zusammen heraus, warum es zu dem Konflikt gekommen ist, wo die Unterschiede in den Interessen der beiden Parteienliegen und vor allem, welche Möglichkeiten es gibt, dass beide zukünftig besser miteinander umgehen können. Das Ergebnis wird in einem Vertrag niedergeschrieben.
Ein wichtiger Schwerpunkt neben der Ausbildung ist die regelmäßige Supervision, das heißt, der regelmäßige Austausch der Streitschlichtergruppe über aktuelle Fälle in den gemeinsamen Arbeitsgruppensitzungen und in Wochenendworkshops.

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Förderkonzept

Im fünften Schuljahr ist es von zentraler Bedeutung, unseren Schülerinnen und Schülern optimale Startchancen in der neuen Schule zu eröffnen. Die unterschiedlichen Kenntnisstände aus den verschiedenen Grundschulen müssen angeglichen werden. Deshalb wird an der Elsa-Brändström-Schule in diesem Jahrgang in den Grundlagenfächern Deutsch, Mathematik und Englisch jeweils eine Stunde Förderunterricht durch Lehrkräfte erteilt.

Darüber hinaus gibt es an der Elsa-Brändström-Schule das bewährte Förderkonzept „Schüler für Schüler“, in welchem das soziale Engagement und die fachliche Kompetenz unserer Schülerschaft zum Tragen kommen.
Im Rahmen dieses Förderprogramms werden Nachhilfestunden für Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. (in Einzelfällen auch der 8.) Klassen in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch sowie je nach Bedarf auch in weiteren Fächern angeboten. Dieser Zusatzunterricht wird auf freiwilliger Basis von Oberstufenschülerinnen und –schülern der Jahrgänge 11 bis 12 unserer Schule jeweils in der 7. Stunde erteilt und zentral von einer Lehrkraft koordiniert. Dieser sehr individuell gestaltete Förderunterricht erfolgt in Kleingruppen von zumeist zwei bis drei Kindern.

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Studien- und Berufswahlorientierung

Der berufswahlvorbereitende Unterricht an der EBS ist integriert in den Unterricht des Faches Politik-Wirtschaft und wird von der Fachgruppe fortlaufend evaluiert und ergänzt. Unterstützt wird die Berufswahlorientierung durch die Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Arbeit. Die folgenden Schwerpunkte sind gegeben:

Klasse 9 „Einstieg in die Thematik“: Vorbereitung des Betriebspraktikums

Klasse 10 „Betriebspraktikum und Projekttage“: Durchführung des Betriebspraktikums

Projekttage zur Berufsorientierung:

  • mit umfangreichen Informationen zum Hochschul-, Auslands und Fachhochschulstudium sowie zum dualen Studium,
  • mit der Vorstellung  ausgewählter Berufe durch Eltern, Ehemalige etc.,
  • mit einem Bewerbungstraining und
  • mit Vorträgen zum Thema Ausbildung aus verschiedenen Berufsfeldern von ausgewählten Unternehmen

Besuch von Ausbildungsworkshops und Besuch von Schülerberatungsmessen (optional)

Klassen 11 und 12 „Gezielte individuelle Studien- und Berufswahlorientierung“:

  • Besuch des Hochschulinfomationstages der Leibniz Universität Hannover
  • Regelmäßige Sprechstunden der Berufsberaterin der Bundesagentur für Arbeit mit Informationen zu unterschiedlichen Berufsfeldern

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Besondere Angebote

Offenes Ganztagsangebot, Arbeitsgemeinschaften und Wahlangebote

Die Elsa-Brändström-Schule ist eine offene Ganztagsschule. So wird sie den unterschiedlichen Lebensentwürfen unserer Schülerfamilien gerecht. Jede Schülerin und jeder Schüler kann sich damit nach individuellen Bedürfnissen für eine optimale Lernsituation entscheiden.

An drei Tagen in der Woche, montags, dienstags und donnerstags, werden für die Jahrgänge 5 und 6 bis 15.30 Uhr Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen und Arbeitsgemeinschaften angeboten. Das Angebot ist freiwillig und enthält bezogen auf einzelne Tage oder Ganztagsangebote die Möglichkeit individueller Schwerpunktsetzungen.
Die Anmeldung erfolgt verbindlich für die Dauer eines halben Jahres. Die Mensa ist von Montag bis einschließlich Donnerstag mit ihrem Angebot über das Ganztagsangebot hinaus für alle Schülerinnen und Schülern der Schule geöffnet.
(Gesamtkonferenz vom 07.12.2009)

Über den Unterricht hinaus werden an der Elsa-Brändström-Schule die individuellen Fähigkeiten und Interessen unserer Schülerinnen und Schüler gefördert. Dies geschieht durch ein vielfältiges Angebot von Arbeitsgemeinschaften, wir bieten die Möglichkeit des Erwerbs von Sprachdiplomen und es gibt aus der Tradition der Schule heraus Angebote, um im sozialen Bereich Kompetenzen zu erwerben, z. B. als Konfliktlotse oder auch als Kompetenzschüler im Förderunterricht.
Im Rahmen des Oberstufenangebots ergänzen neigungsbezogene Wahlangebote den Kanon der Pflichtbelegungen.

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Frühfranzösisch und Sprachenklasse

Das breite Angebot an modernen Fremdsprachen und das besondere Angebot, Französisch bereits ab dem fünften Schuljahr erlernen zu können, haben an der Elsa-Brändström-Schule Tradition. Auch die globalisierte Arbeitswelt setzt heute Fremdsprachenkompetenz voraus. Wer am Ende von Klasse 10 bereits drei Fremdsprachen erlernt hat, ist bestens gerüstet.

In der Sprachenklasse ist es an der Elsa-Brändström-Schule möglich, in der Mittelstufe drei Fremdsprachen zu erlernen, ohne dass die Wochenstundenzahl für unsere Schülerinnen und Schüler zusätzlich erhöht wird. Da andere Fächer in den Jahrgängen 7 bis 9 deshalb zum Teil um eine Stunde gekürzt werden, richtet sich dieses Angebot eher an leistungsstarke Schülerinnen und Schüler.

Man kann also in der Sprachenklasse drei moderne Weltsprachen erlernen oder neben Englisch und Spanisch das Latinum erwerben:

  • Englisch (1. Fremdsprache als Weiterführung aus der Grundschule ab Jg. 3)
  • Französisch (2. Fremdsprache ab Jg. 5 als Frühfranzösisch oder regulär ab Jg. 6)
  • Spanisch (3. Fremdsprache ab Jg. 7)

oder

  • Englisch (1. Fremdsprache als Weiterführung aus der Grundschule ab Jg. 3)
  • Latein (2. Fremdsprache ab Jg. 6 mit dem Ziel des Kleinen Latinums oder Latinums)
  • Spanisch (3. Fremdsprache ab Jg. 7).

Darüber hinaus besteht nur in der Sprachenklasse bei Interesse die Möglichkeit, die zweite Fremdsprache Französisch als Frühfranzösisch bereits im 5. Jahrgang zu beginnen. Alle Erfahrungen zeigen, dass in diesem frühen Lernalter die Lernfreude und der spontane Zugang zu der neuen Sprache besonders groß sind.
Außerdem wird die Einführung der drei Fremdsprachen auf diesem Wege optimal entzerrt:
Englisch beginnt in der Grundschule im 3. Jahrgang, Französisch dann bereits im 5. Jahrgang und die dritte Fremdsprache, Spanisch, im 7. Jahrgang. Dieser zweijährige Abstand im Neubeginn der Fremdsprachen ist lernpsychologisch sinnvoll und bietet den optimalen Weg zum Erlernen von drei neuen Sprachen.
(Beschluss des Schulvorstandes vom 04.11.2009)

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Bilinguale Module im Fach Kunst

Die Festigung der Fremdsprachenkompetenz erfolgt nicht nur im lehrgangsorientierten Sprachunterricht, sondern vor allem in authentischen Sprechsituationen. Deshalb wird an der Elsa-Brändström-Schule der Kunstunterricht im siebten Jahrgang durch bilinguale Module angereichert. In dieser Altersgruppe haben die Schülerinnen und Schüler bereits einen guten Grundwortschatz im Englischen erworben, sie kennen kreative Formen der Textproduktion, sind mit Übungen zum Hörverstehen vertraut  und können Sprechanlässe aller Art gut gebrauchen.
Die Spannbreite der Materialien, Werkzeuge, Techniken, Bildsorten und Gestaltungsmittel ermöglicht einen anschaulichen Unterricht auf Englisch, in dem die Kommunikationsfähigkeit  und das Verwenden der Fachbegriffe im authentischen Kontext geübt werden können. Das Thema Bildergeschichten unter Einbezug der Filmsprache bereitet z.B. sinnvoll die Rezeption von Filmszenen im Englischunterricht vor.

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Sport als Profilfach in der Oberstufe

In der Qualifikationsphase wird an der Elsa-Brändström-Schule das Fach Sport auch als Schwerpunktfach angeboten werden (Sportprofil). Als Integrationswissenschaft bietet dieses Lernfeld die besondere Möglichkeit, in einem Theorie-Praxis-Verbund eigene Erfahrungen mit Erklärungsansätzen aus anderen Fachwissenschaften zu verknüpfen, wie z. B. der Medizin, der Biochemie, der Physik oder den Gesellschaftswissenschaften. Die fachlichen Grundlagen für reflektiertes eigenes sportliches Handeln, aber auch für die Anleitung sportlicher Prozesse als Trainer oder Übungsleiter werden dabei erworben.

Dieses Angebot ist in erster Linie für Schülerinnen und Schüler der Elsa-Brändström-Schule gedacht. Zur Sicherung des Fortbestands der anderen Profilangebote wird nicht mehr als ein Profilkurs Sport angeboten. Voraussetzung für eine Belegung ist die Teilnahme an einem Sporttheoriekurs im zweiten Halbjahr des 10. Schuljahres.
Bei zu großer Nachfrage haben die Schülerinnen und Schüler der Elsa-Brändström-Schule Priorität vor Zugängen aus anderen Schulen. Darüber hinaus regelt   - falls erforderlich-  ein qualifiziertes Losverfahren (1/2 Kurs nach dem Notendurchschnitt der Halbjahreszeugnisse des 10. Schuljahres - 1/2 Kurs im freien Losverfahren) den Zugang zum Sportprofil.
(Gesamtkonferenz vom 11.01.2007)

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