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PAC

PAC - Prüfungs- und Auftrittscoaching für die Jahrgänge 8 bis 10

Was machen wir PAC Coaches an der Elsa?

Im ersten Gespräch klären wir mit Dir gemeinsam genau dein Anliegen und können dieses dann in vertraulichen Einzelgesprächen (45 Min) vor Ort an der Elsa gemeinsam lösen. Das kann einen Termin oder auch regelmäßige Treffen zur Folge haben, je nach Wunsch und Bedarf. Jeder kommt mit unterschiedlichen Wünschen zu uns. Dabei kann es zum Beispiel um Lerntechniken, Motivation, Prüfungsangst oder selbstsicheres Auftreten/Vortragen gehen. Schlechte Noten können ein Anlass sein, müssen es aber nicht. Wir sehen auch viele sehr gute Schüler, die mit Prüfungsstress und Versagensängsten kämpfen. Das ist oft für Außenstehende nicht nachvollziehbar und deswegen manchmal für Euch als Betroffene schwierig anzusprechen.  

 Geht es um schlechte Noten, ist unser erster Schritt, die Gründe hierfür herauszufinden. Dann entscheiden wir mit Dir über die passende Form der Unterstützung. Die Gründe können sehr unterschiedlich sein:

 Wie lernst Du? Lerntechniken haben einen großen Einfluss darauf, ob Du den Stoff gut verstehst und ob er langfristig abrufbar ist.  Wichtig für Deine Motivation ist auch, welche Technik Dir am meisten Spaß macht. Das ist individuell sehr verschieden.

 Fehlt Motivation? Hier steht die Frage im Mittelpunkt: Wofür lerne ich, warum und für wen? Sprich: Was ist der Sinn des Ganzen. Überraschenderweise finden viele eine für sie selbst überzeugende Antwort erst im Gespräch.

Blockieren fehlendes Selbstvertrauen oder die Angst zu Scheitern? An dieser Stelle arbeiten wir oft mit psychologischen Methoden, die weit über Deinen Schulalltag hinaus ansetzen und neue persönliche Entwicklungchancen eröffnen. Viele Barrieren existieren vor allem in Deinem Kopf. Manchmal ändert eine einfache Erkenntnis den Umgang mit einer Herausforderung komplett und dauerhaft.

Stören Handy und Co. beim Lernen? Oft macht die Mischung den Erfolg, einerseits  der Ausschluss von Medien in bestimmten Situationen anderer die bewusste Nutzung für den Lernprozess. Wo nutzt es Dir, wo schadet es? Hier finden wir gemeinsam maßgeschneiderte Lösungen für eine Nutzung, mit der Du zufrieden bist.

Stehen ganz andere Herausforderungen im Vordergrund? Scheidung der Eltern, Krankheit, Tod, Beziehungsstress, Einsamkeit, Selbstzweifel, Mobbing sind große Themen, die wir ernst nehmen und die Raum brauchen bevor Du Dich mit Deinen Schulnoten beschäftigen kannst.

Bist Du einfach überfordert mit dem Stoff?  Es kann sein, dass Du irgendwann merkst, Du schaffst es nicht. Das ist ok. Wichtig ist, es zu erkennen und an dem Ort und mit dem Stoff weitezumachen, der für dich passt, auch wenn Du das Gefühl hast, Deine Eltern zu enttäuschen.

 

Ein paar Maßnahmen und Beispiele…

Eine erste Maßnahme bei schlechten Noten: Druck nehmen. Bleib entspannt. Überlege später in Ruhe, woran es gelegen haben könnte und was die Lösung für das nächste Mal wäre. Noten sagen nichts über Dich als Person aus, Du bist genauso groß oder wertvoll wie vorher, wenn Du eine 5 nach Hause bringst.

Eine einfache Methode zum Stressabbau kannst Du gleich schon üben: Die 4-7/11-Atemtechnik: Bei Stress oder auch Blackout in Klassenarbeiten hilft 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden ausatmen, 11 Mal wiederholen.“ Durch das kontrollierte Atmen entspannt Dein Körper. Danach kannst Du meist leichter weiterarbeiten.

Stoff vergessen oder nicht verstanden? Mit der Lernmethode der mentalen Landkarte zum Beispiel lernst du im Coaching, vernetzt statt linear zu denken   Das Ergebnis: Wissen bleibt länger im Kopf und ist leichter abrufbar, auch unter Stress.

Die passende Technik für Dich! Es ist sinnvoll, verschiedene Lernmethoden auszuprobieren. Wir lernen über das Hören, Fühlen und Umsetzen – also mit allen Sinnen. Finde heraus, was für Dich am besten funktioniert. Vielleicht lernst du leichter mit Kopfhörern beim Joggen oder Spazierengehen oder mit Musik.

Aktives Lernen: Wenn Du den Stoff nur durchliest oder Vokabeln immer der Reihe nach anschaust, riskierst Du, weniger zu verstehen oder schnell zu vergessen. Passives Lernen heißt das. Versuch mal, die Vokabeln aktiv in Sätze einzubinden, Lernreihenfolge zu wechseln oder spielerisch abzufragen. Warum nicht Memory Karten mit Vokabeln erstellen?

Speziell für Auftrittsangst nutzt der PAC Ansatz eine wirkungsvolle vierstufige Methode, die wir gemeinsam mit Dir üben.

Mach Dich zum Experten:  Zusammenhänge, auch in den naturwissenschaftlichen Fächern, kannst Du gut anderen erklären, statt dich abfragen zu lassen. Geh selbst in die Lehrerposition. Wenn Rückfragen kommen, merkst Du, wo Du noch Lücken hast.

Strafe für schlechte Noten? Rede mal mit Deinen Eltern. Aus Bestrafung resultiert meist Druck, der sich in der Prüfung rächt. Je größer Deine Angst, desto schwieriger der Zugriff auf Dein Wissen, weil die Gedanken um Sätze wie:

Wenn ich versage, darf ich nicht…, werde ich nie…, kann ich nicht mehr…kreisen.

Spaß ist wichtig. Sei gerne kreativ beim Lernen. Wer z. B. gerne Tischtennis spielt, warum nicht mit Lernen kombinieren und Punkte gegen Vokabelabfragen tauschen.

Kontaktdaten der Coaches:

Melanie Cordini (melanie.cordini@web.de)

Andreas Reichert (andreas.reichert@netcologne.de)

 

© Elsa-Brändström-Schule Hannover